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Seine Homepage
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Ein "Steckbrief von Anis Hamadeh seiner HP entnommen:
Anis Hamadeh, *25.10.1966 in Hamm, Songwriter und Schriftsteller. Mutter Deutsche, Vater gebürtiger Palästinenser, seit den 70ern
Deutscher. 1971 Umzug nach Neubeckum/Westfalen. Zivildienst und zwei Jahre
Ausland, Bagdad mit 16, Alexandria mit 22. In Hamburg Studium der
Islamwissenschaft, Anglistik und Linguistik. Meister der Künste (M.A.). Seit
1999 fünf Semester als Arabisch-Dozent an der Uni Kiel, seit April 2001
freier Künstler. Umzug nach Hamm/Westfalen 2005 - lebt zur Zeit in
Trier
Über meine Musik
Über meine Literatur
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Seine Homepage
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Zur Person Anis Hamadeh
Nicht oft aber manchmal begegnet man einem
solchen Menschen, sei es auch "nur" virtuell im Internet. Man hat das
Gefühl, wieder einer der ein Knoten, ein dicker Knoten in dem Netz das
einem Halt gibt in einer Welt die so negativ anders ist als wie sie sein könnte
und gewünscht ist. Da ist
ein neuer Knoten. das sagt einer was gesagt werden muss zum Thema Frieden und
Verständigung, zum Nahostkonflikt. Da ist ein Mensch der nicht dem Wohlstands-
und Machtdenken erlegen ist und weit weg ist von dem was er ist und sei wollte.
Ein Mensch pur, der auch ohne die Maske der Anpassung auf die Strasse geht.
Da ist ein kreativer, Mensch mit Kanten und Ecken der schreibt engagierte Texte
gegen den Strom der Verdummung und Verallgemeinerung, setzt Farben zwischen das
schwarz-weiß denken. Anis Hamadeh schreibt und malt macht Musik und ist der "Wahrheit"
nahe.
In einer Welt die in ihrem Egoismus, ihrer Einseitigkeit nur klare Fronten (bestimmt
durch dem was nützt es mir, wer gegen mich ist ist mein Feind) kennt ist es
leider ein "schmerzhafter Orden" das man in "etablierten Kreisen" unbequem
scheint und ausgesondert wird. Man müsste ja sich und sein Denken in Frage
stellen.
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Seine Homepage |
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Terror in London
Anis
Hamadeh, July 8,
2005
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"Das Land von Kanaan
miteinander teilen". Studie von Mazin
B. Qumsiyeh, rezensiert von Anis Hamadeh im Juni 2005
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Fünf Jahre Anis Online:
Interview Special
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Interview Erhard Arendt
(Deutschland), artist, editor and networker - |
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Interview mit Gilad Atzmon von
Andrea Bistrich
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Antisemitismusdebatte bei Attac Deutschland |
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Sein Artikel: "Sind Palästinenser antisemitsch" |
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...Die
Arabische Welt weiß, dass es politische und kulturelle Veränderungen
geben wird. Und ich habe den Eindruck, als wollte sie auch
Veränderungen, denn glücklich, glücklich sind die Araber nicht. Auch
die Richtung der Veränderung kann man abschätzen: Es wird in
Richtung Demokratisierung, Pluralismus und Liberalisierung gehen,
...
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MEDIENSCHAU NAHOST
MIDDLE EAST MEDIA REVIEW
In dieser
Datenbank der Mediengruppe Nahost geht es um den Diskurs Palästina - Israel
- Deutschland - Arabische Welt - Islam. Sie ist für Medienkritiker,
Journalisten, Politiker, Politologen und die Friedensbewegung
gedacht.
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Was ist
Frieden Zusammenfassung: In diesem Essay wird
untersucht, inwieweit Frieden mehr ist als die Abwesenheit von
Krieg und Gewalt. In den Etymologien einiger Sprachen finden
sich Verwandtschaften zu "frei", "Zufriedenheit" und
"Unversehrtheit, Ganzheit". In einer ersten Annäherung wird
definiert: "Frieden ist, wenn du Frieden hast." Die Aufgabe des
Erträumens von Frieden fällt zu einem Teil den Künstlern und
Philosophen zu, da sie, z.B. John Lennon, unabhängig sind und
neue Wege finden können, um die Gesellschaft zu sensibilisieren,
und um der Gewalt Kreativität, Erleben und Öffentlichkeit
entgegenzustellen. Eine wichtige Voraussetzung für
Friedensarbeit ist das Bewusstsein darüber, dass jetzt kein
Frieden herrscht. Anhand der Filme und der Helden der
Gesellschaft - und selbst in Grimms Märchen - kann erkannt
werden, dass die Öffentlichkeit Gewaltdarstellungen fördert und
dafür friedliche, z.B. erotische Elemente opfert. Nachdem
argumentiert wurde, dass die Überlegenheit der Gewalt ein Glaube
ist, der durch den Glauben an den Frieden übertrumpft werden
kann, und dass der investigative Journalismus sowie die Aktionen
von Gandhi und anderen Friedensleuten Beispiele für eine
erfolgreiche Gegen-Öffentlichkeiten sind, endet der Essay mit
dem Fazit: "So ist der Frieden zur Hälfte die Abwesenheit von
Zwängen und den Bildern von Zwängen und zur Hälfte der leere
Raum einer offenen Situation, der individuell und kreativ
gefüllt werden muss, um seine Bedeutung zu bekommen, ähnlich wie
es sich mit der Freiheit verhält, deren eine Hälfte passiv ist
(frei von) und deren andere aktiv ist (frei zu)."
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Sind Palästinenser antisemitisch?
Es ist nicht so ganz leicht, Palästinenser in Deutschland
zu sein. Noch ist es leicht, pro-palästinensisch in Deutschland zu sein. Es
ist leicht verdächtig, denn pro-palästinensisch ist nah an anti-israelisch,
und "anti-israelisch" scheint für einige Leute nah bei "antisemitisch" zu
liegen. Der Fall des Abgeordneten Jamal Karsli zeigt, dass es gegen die "politische
Hygiene" sein kann, wie der frühere nordrhein-westfälische Ministerpräsident
und jetzige Superminister Wolfgang Clement schimpfte. Dieser Ausdruck wurde
auch von den Nazis gegen die Juden verwendet ("Rassenhygiene"), jedoch war
Clements Äußerung pro-jüdisch, sodass er per Definition kein Nazi sein kann.
Der Antisemitismus-Verdacht kann jemanden aus der Gesellschaft herausbringen.
Karsli ist heute draußen, Möllemann ist draußen, und es gibt heute keinen
prominenten Politiker in Deutschland, den man pro-palästinensisch nennen
könnte. Sogar die Grande Dame der liberalen Partei hat die FDP jetzt
verlassen wegen "anti-israelischer" Taten des früheren FDP-Vizes Möllemann,
wie sie in einem TV-Interview bei "Beckmann" explizit gesagt hat. Der
frühere Kanzler Helmut Schmidt und der jetzt in den Ruhestand getretene
populäre frühere Minister Norbert Blüm waren die einzigen prominenten
Politiker, die in den letzten Monaten deutlich israel-kritische Bemerkungen
in die Presse brachten, beide ältere, unberührbare Staatsmänner. Frau
Däubler-Gmelin andererseits hat soeben ihr Ministerium wegen einer anti-amerikanischen
Äußerung verloren.
Palästinenser sind faktisch Semiten, wie die anderen Araber und wie Juden
und wie Äthiopier. In der Alltagssprache bedeutet "antisemitisch": "anti-jüdisch".
Aus irgendwelchen Gründen wird es vermieden, "jüdisch" zu sagen. Vielleicht
aus Bescheidenheit, ich weiß es nicht. Für die Deutschen ist es jedenfalls
wichtig zu zeigen, dass sie aus dem Zweiten Weltkrieg gelernt haben, dass
Juden keine geringeren Menschen sind als Deutsche oder Arier. Die Deutschen
fürchten, zu wiederholen, was die Nazis mit ihrem anti-jüdischen Rassismus
getan haben. Daher gehört die Loyalität zu den USA und zu Israel zu den
Prinzipien der deutschen Außenpolitik, in allen politischen Parteien und in
der Presse.
Wenn deutsche PolitikerInnen pro-palästinensisch wären, und wenn sie mit den
Palästinensern mitfühlen würden, würden sie auch die jahrzehntelange
Besatzung fühlen, die Erniedrigung und den Verlust. Sie würden auch die Wut
der Palästinenser spüren, darüber, dass sie wie zweitklassige Menschen
behandelt werden, nicht wert, gleich zu sein mit den anderen Völkern in der
Welt. Im Krieg zwischen Israel und Palästina würden diese Politiker eher auf
der Seite der Palästinenser stehen. Aber ist das erlaubt? Sie wären nicht
nur pro-palästinensisch, sie wären auch anti-israelisch. Um dies alles zu
vermeiden, haben die meisten Deutschen entschieden, die Sache lieber zu
ignorieren und sich mit anderen Dingen zu beschäftigen, die nicht zum
Assoziationsfeld des Antisemitismus gehören, zu dem für einige Leute
offenbar auch die Palästinenser, die Araber und die Muslime zu rechnen sind.
Die Hamburger Morgenpost (Mopo) ist die zweitgrößte Boulevard-Zeitung in
Deutschland. Gestern titelte sie auf der Frontseite in großen Buchstaben:
"Washington: Heckenschütze ist ein Muslim - Muhammad der Sniper" (und
darunter: "Moskau: Gotteskrieger überfallen Musical"). Der erste Gedanke,
den ich hatte, als ich die Nachricht sah, war: Scheibe, ein Schwarzer! Mein
zweiter Gedanke war: Scheibe, ein Muslim! Millionen Leute in Deutschland
haben diese Überschriften gelesen, was werden sie denken? Werden sie denken,
dass Muslime eine radikale Tendenz haben, und dass da etwas mit dem Islam
nicht stimmen kann, wenn die Muslime all diese Dinge tun: Elfter September
und Schuhbomber und Bali und Haifa Tel Aviv und Irak und Moskau? Ob solche
Verallgemeinerungen nun fair oder unfair sind, viele Zeitungsleser werden
sagen: Aber das haben doch die getan, oder nicht? Die Muslime. Denn es waren
alles Muslime. Na also.
Interessanterweise zählt niemand den prozentualen Anteil von Christen an
kriminellen Delikten und Gewalt... Als nach dem Elften September einige
deutsche Geistliche wie Hans-Jochen Jaschke in Hamburg und Hans-Christian
Knuth in Schleswig die Gewalt gegen Afghanistan in ihrer Eigenschaft als
Bischöfe verteidigten, hat niemand etwas Schlechtes über das Christentum im
allgemeinen gedacht. Vielleicht liegt das auch daran, dass sich Christen
weniger miteinander identifizieren können, und dass sie diese muslimische
Leidenschaft mit einem wütenden oder gar eifersüchtigen Auge betrachten. Ich
weiß es nicht. Aber zurück zur Mopo: Wäre der Heckenschütze ein Jude gewesen,
hätte Chefredakteur Josef Depenbrok dann getitelt: "Heckenschütze ist ein
Jude - Moses der Heckenschütze"? Ganz gewiss nicht, es wäre antisemitisch.
Indem er aber schrieb: "Heckenschütze ist ein Muslim", hat Depenbrock eben
doch gesagt: "Heckenschütze ist ein Jude", denn er hat gesagt: "Heckenschütze
ist definiert durch die Zugehörigkeit zu einer (verdächtigen) religiösen
Gruppe". Die Botschaft "Heckenschütze ist ein Muslim" hat die Konnotation
von "Die Juden haben Jesus umgebracht": Wer behauptet, dass die Muslime zum
Terrorismus tendieren, ist so schlau wie jemand, der behauptet, die Juden
tendierten dazu, die Medien zu kontrollieren.
Ungerechtigkeit und Rassismus stammen aus Situationen, nicht aus bestimmten
Gruppen. Als die Nazis die Juden umgebracht haben, haben sie das allen
Menschen angetan, als die Terroristen die Leute aus dem WTC umgebracht haben,
haben sie das allen Menschen angetan, und wenn die Israelis die
Palästinenser besetzen, dann tun sie das allen Menschen an. Es kann nur ein
gemeinsames Maß geben. Auch ist es wichtig zu überlegen, wer für Gewalt
verantwortlich gemacht werden kann. Eine Religion kann nicht verantwortlich
gemacht werden, noch eine Stadt, eine Familie oder eine Rasse. Regierungen
können verantwortlich gemacht werden, Politiker und Journalisten,
Unterstützer und gewalttätige Gruppen können verantwortlich gemacht werden.
Was Deutschland angeht: Solange in den Schulen nichts über die arabische
Geschichte erzählt wird und der Islam nicht in einer Art integriert wird,
dass klar ist, dass er zur Weltkultur gehört, wird es sicherlich gemeine
Vorurteile und Verallgemeinerungen im Stil der Mopo geben. Und es wird ein
Volk geben, dem die Deutschen nicht zuhören können. Und sie werden zu den
Palästinensern sagen: Hört zu Leute, kommt uns bitte nicht zu nah. Wenn ihr
zu nah kommt, könnten wir in Gefahr geraten, mit euch zu fühlen. Und wir
sind nicht sicher, ob wir das dürfen. Es könnte..., naja, wisst ihr, es
könnte anti-..., nun, ihr versteht schon, was ich sagen will.
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