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United Nations -  The Monthly Humanitarian Bulletin

Weekly Reports 2009-2013
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DIE KRISE DES ZIONISMUS UND DIE EIN-STAAT-LÖSUNG
Zur Zukunft eines demokratischen Palästinas
Petra Wild

ISBN 978-3-85371-386-0, br., ca. 224 Seiten, ca. 17,90 Euro, mit Landkarten

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Abraham Melzer
Merkel erwache! Israel vor Gericht.

Essays eines antizionistischen Juden
Ab 15.3.2015 im Handel

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Der Semit | Unabhängige jüdische Online Zeitschrift
 


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Wieder erschienen
Ilan Pappe

Die ethnische Säuberung Palästinas

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Das unheilvolle Dreieck.
Deutschland, Israel und die Palästinenser

Plädoyer für eine andere Nahostpolitik
Arn Strohmeyer

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Viktoria Waltz
Von Basel nach Jerusalem. Ein Crash-Kurs


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Dar al Janub Verein für antirassistische und friedenspolitische Initiative

Remapping Palestine
Entwicklung und Absicherung imperialer und neokolonialer Herrschaft am Beispiel Palästinas Teil 1

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Belz, Winfried /Bingel, Peter

Israel kontrovers
Eine theologisch-politische Standortbestimmung

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Palästinensische Kinder und Jugendliche in den Fängen der israelische Militärjustiz

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Begleitkatalog zur Wanderausstellung
 "Die Nakba
 Flucht + Vertreibung der Palästinenser 1948


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Wer rettet Israel?
Ein Staat am Scheideweg
Arn Strohmeyer

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FELICIA LANGER
MIT LEIB UND SEELE
Autobiographische Notizen


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Was geschieht eigentlich hinter der Mauer in Palästina?
"Nur" Verbrechen gegen die Menschlichkeit oder schleichender Völkermord?

Eine Dokumentation von Ellen-Ruth Rohlfs

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Freitag, 27. Februar 2015 - 16:09

Jerusalem – Klosterbrand – anti-christliche, rassistische Graffitis auf Wände gesprüht - JERUSALEM, 26. Februar 2015 (WAFA) – „Verdächtige jüdische Siedler steckten am Donnerstag ein Kloster in Jerusalem in Brand und sprühten anti-christliche Graffitis in Hebräisch auf dessen Wände“, sagte der WAFA-Korrespondent.

Siedler haben einen Raum des griechisch-orthodoxen Klosters von Sion angezündet, der das patriarchalische Seminar beherbergt und sprühten Graffitis, die gegen Jesus Christus hetzen, an die Wände. Sie legten Feuer in dem Seminarraum und in einer Toiletteneinrichtung, die von Priestern und Seminarteilnehmern innerhalb des Klostergebäudes benutzt wird, was einen enormen Materialschaden verursachte. Es wurde über keine Verletzten bei dem Angriff berichtet.

Bild links - Archiv - Racist graffiti left on a Palestinian girls' school in Hebron. The graffiti is signed "JDL."

Das ist nicht das erste Mal, dass christlich-religiöse Stätten zum Angriffsziel jüdischer Siedler werden.  Im April 2014 haben jüdische Siedler anti-christliche Graffiti an die Wände des katholischen Konvents, Deir Rafat, in Westjerusalem gesprüht und die Reifen von Fahrzeugen, die in der Nähe parkten, aufgeschlitzt. Die hingeschmierten Slogans lauteten: „Maria ist eine Kuh!“, „Price tag!“ (Etikett(?) in Hebräisch. Im Jahr 2012 setzten Siedler die Tür eines katholischen Klosters in Latrun in Brand und schmierten: „Jesus ist ein Affe!“ an die Wand daneben.

“Price tag” Angriffe werden von israelischen Siedler meistens gegen Palästinenser, Christen und Muslime gleichermaßen, und gelegentlich auch gegen Einrichtungen der israelischen Armee verübt. Die Angriffe beinhalten: Vandalismus, Zerstörung und Angriffe auf palästinensisches Eigentum, darunter Moscheen, Kirchen und Häuser, Fahrzeuge und Olivenhaine in der gesamten besetzten Westbank. Die Angriffe begannen als Vergeltung für die Maßnahmen der israelischen Regierung, ungenehmigte Siedlungsaußenposten zu beseitigen, und die Täter werden selten aufgegriffen.

Es gibt weder genehmigte, noch ungenehmigte Siedlungen in der Westbank. Alle Siedlungen verstoßen gegen Artikel 49 der Vierten Genfer Konvention, die besagt, dass die Besatzungsmacht Teile seiner eigenen Bevölkerung in das von ihr besetzte Gebiet weder deportieren, noch transferieren darf. Der Sicherheitsrat, die Generalversammlung, der Menschenrechtsrat und der Internationale Gerichtshof, sie alle haben bestätigt, dass der Bau und der Ausbau israelischer Siedlungen und anderer Aktivitäten, die mit den Siedlungen zusammenhängen, in dem besetzten palästinensischen Gebiet gemäß internationalem Recht illegal sind.

Saeb Erekat hat den Angriff auf das christliche Seminar so wie die Inbrandsetzung der Moschee in Bethlehem verurteilt.  „In den letzten 48 Stunden wurden eine Moschee in der Nähe von Bethlehem und ein christliches Seminar im besetzten Ostjerusalem von israelischen Terroristen in Brand gesetzt.“ Erekat sagte: „Diese Terroristen wurden von einer Regierung aufgestachelt und beschützt, die das Exklusivrecht für dieses Land beansprucht und die ihre illegale Besetzung und Kolonisierung mit auf verfälschten religiös basierenden Ansprüchen rechtfertigt. Er beschrieb die Angriffe als „ eine direkte Folge der Aufrufe, Israel als „Jüdischen Staat“ anzuerkennen und Jerusalem als die „ewige und ungeteilte Hauptstadt des jüdischen Volkes“ anzuerkennen.

Erekat hielt die israelische Regierung verantwortlich für die Angriffe, die nicht die ersten dieser Art waren, die jüdische Siedlern gegen verletzliche und friedvolle Bewohner verübt haben. Die Angriffe dienen dazu, die Palästinenser zu terrorisieren, um das Land zu leeren, sagte er. „Wir werden keine Angriffe auf unsere heiligen religiösen christlichen oder muslimischen Stätten dulden, auch keine Graffitis, die Jesus oder den Propheten Mohammed angreifen.” Wieder einmal forderte Erekat die internationale Gemeinschaft auf, Israel für seine Angriffe gegen Palästinenser zur Rechenschaft zu ziehen und die selektive Behandlung Israels als Staat, der über dem Gesetz steht, zu beenden. - WAFA, Palästina  - Aus dem Englischen übersetzt von Inga Gelsdorf

 

PLO condemns attacks on Christian, Muslim holy sites - PLO officials on Thursday strongly condemned two attacks on Palestinian Christian and Muslim holy sites in the past 48 hours, holding the Israeli government fully responsible for the violence. "During the last 48 hours, a Mosque near Bethlehem and a Christian seminary in Occupied East Jerusalem were set on fire by Israeli terrorists," senior PLO official Saeb Erekat said. "These terrorists have been incited for and protected by a government that claims exclusivity over this land and that justifies its illegal occupation and colonization based on distorted religious claims. >>>

 

Israeli Fanatics Burn Section Of A Jerusalem Church - A group of Israeli fanatics burnt, on Thursday at dawn, a section of the Church of the Dormition, in occupied Jerusalem, causing significant damage, and wrote racist anti-Christian graffiti. >>>

Schockierendes Video: Israelische Siedler schießen auf unbewaffnete Palästinenser - 22.05.2012 - Jüdische Siedler feuern auf Palästinenser - und das israelische Militär schaut tatenlos zu: Diese Szene haben Menschenrechtsaktivisten auf Video festgehalten. Der Vorfall belegt die Rechtlosigkeit in der die Palästinenser unter israelischer Besatzung im Westjordanland leben. >>>

 
Sagt nicht, wir hätten es nicht gewusst Nr. 443 - Am Dienstag, 17. Februar, betraten israelischen Streitkräfte ein Gebiet, das zum Dorf Tyassir in der Nähe von Tubas (nördliche West Bank) gehört und entwurzelten 9 Dunam (90002) Olivenbäume mit der Behauptung, die seien in einem Naturreservat gepflanzt worden.

Am Donnerstag, 19 Februar 2015, hielten Regierungsbeamte, von Polizei eskortiert, einen Zerstörungstag in Beduinengemeinden im Negev ab. Sie zertörten eine Gebäudeteil in Rahat und gingen nach Al Arahib, um es erneut zu zerstören. >>>

Gazaner gezwungen ihre Habe zu verkaufen - Seine Armut hat Khaled Selim, 48, dazu gebracht, seine Einrichtung zu einem sehr billigen Preis zu verkaufen, um seine Familie versorgen zu können und nicht betteln gehen zu müssen. Selim, der in einem Betonwerk arbeitete, das während dem Gazakrieg zerstört wurde, sagte gegenüber Al Monitor: "Nachdem ich schon das ganze Geld ausgeben musste, das ich gespart hatte, hatte ich keine andere Wahl, als meine Einrichtung zu verkaufen. Ich hatte kein Geld mehr für das Nötigste für meine Familie. Ich kann das Geld für die Medikamente für meine krebskranke Frau nicht aufbringen."

Selim sagt, dass seine Familie jetzt auf dem Boden schläft, nachdem er ihre Betten verkaufen musste, und dass seine Arbeitslosigkeit ihn zwingen wird, in nächster Zeit seinen Kühlschrank zu verkaufen: Wozu braucht man einen Kühlschrank, wenn er immer leer ist?"

Selims Not spiegelt die Not der Mehrheit der 1,8 Millionen Gazaner wider. Sie leiden unter verschiedenen schweren finanziellen Krisen, die die bereits verheerende wirtschaftliche Situation der Palästinenser (weiter) geschädigt haben. Der Wirtschaftswissenschafter Samir Hamattu erklärt auf die Frage nach diesen Krisen, dass sie die Folge verschiedener politischer und wirtschaftlicher Verhältnisse seien, einschließlich der israelischen Blockade, dem Gazakrieg, die Schließung der Tunnels an der ägyptischen Grenze, die Schließung des Grenzübergangs zu Ägypten, die politischen Differenzen zwischen Hamas und Fatah und die Finanzkrise, die zur Zeit die Institutionen der Palästinensische Autonomiebehörde plagt.

Hamattu sagte gegenüber Al Monitor: "Die israelische Blockade, die schon acht Jahre andauert, hat zu einer tragischen Situation geführt. Dann hat der Krieg noch alle Wirtschafts- und Entwicklungsinstitutionen zerstört und hat überall Verzweiflung und Frustration gesät."

Nebras Bseiso, die Direktorin der Palestinian Banking Corporation und des Palestinian Development Fund im Gazastreifen, sagte im November in einem Interview mit dem lokalen TV-Sender Wattan: "Der israelische Angriff auf den Gazastreifen hatte zur Folge, dass wegen der Zerstörung der Industrieanlangen fast 12.000 Arbeiter und infolge der Schließung der Tunnels an der ägyptischen Grenze 1.200 ohne Beschäftigung sind." Bseiso fügt hinzu: "Es gibt 110.000 Personen mit Universitätsabschlüssen und ungefähr 30.000 mit Abschlüssen an höheren Bildungseinrichtungen, die ohne Beschäftigung sind. Diese Leute können keinen Job finden, weil der öffentliche Sektor keine neuen Jobs anbieten kann, da alle Stellen sowohl von der Palästinensischen Autonomiebehörde als auch der Hamas besetzt sind. Die PA kann nicht mehr als 7% der Graduierten pro Jahr einstellen." Die Arbeitslosigkeit (arbeitslos ab dem Alter von 15 Jahren nach der palästinensischen Definition) liegt im Gazastreifen nach der Statistik des Palestinian Bureau of Statistics, 4. Quartal 2014 bei  42,8% und die Armut bei 65%. 

Auf dem Firasmarkt in Downtown Gaza stand Mohamad al-Aaraj, 29, vor einem Computer und einer schmalen Schaukel mit dem Hinweis "Zu verkaufen". Aaraj, ein Grundschullehrer, der in Gaza City lebt, erzählte gegenüber Al- Monitor: "Die Entscheidung der Palästinensischen Einheitsregierung, die Gehälter der Leute, die von der früheren Hamasregierung eingestellt worden sind, nicht (mehr) zu zahlen, hat mich in eine schreckliche Armut gestürzt, ich bin nicht mehr in der Lage, meine vierköpfige Familie (mit 2 Kindern) mit dem Nötigen zu versorgen."  Er zeigte auf die Schaukel und sagte, sie sei das Geschenk seiner Mutter zur Geburt seines ersten Kindes vor zwei Jahren: "Wenn ich diese Schaukel verkaufe, nehme ich meinen Kindern das Recht zu spielen, aber ich habe keine andere Wahl. Am meisten fürchte ich, dass ich zu einem Punkt kommen könnte, wo ich wichtige Einrichtungsgegenstände verkaufen muss, auf die ich nicht verzichten kann."

Laut dem politischen Analysten Iyad Atallah hat die Hamas während ihrer Regierungszeit im Gazastreifen (2007-2014) etwa 42.000 Personen eingestellt, die jetzt in einer schwierigen Lage sind, weil die Einheitsregierung ihre Gehälter nicht mehr zahlt, seit sie im Juni 2014 ins Amt kam. Atallah gegenüber Al Monitor: "Diese Angestellten sind Opfer der Differenzen zwischen Hamas und Fatah, und nachdem diese Differenzen andauern, scheinen alle Versöhnungsabkommen auf unbestimmte Zeit auf Eis gelegt." Er wies darauf hin, dass die palästinensische Gesellschaft verschiedene soziale und wirtschaftliche Entwicklungen durchgemacht hat, nach denen diese Angestellten keine Gehälter mehr bekommen, und manche Leute so weit gekommen sind, dass sie ihre Einrichtung verkaufen. Atallah fügte hinzu, dass die Krise, wenn sie anhalte, weitere negative Folgen haben werde, wie das Betteln.

Andererseits leidet die PA unter einem großen Defizit in ihren finanziellen Ressourcen, nachdem Israel am 3. Januar beschlossen hat, die Überweisung Zoll- und Steuereinnahmen (für die PA) in Höhe von 127 Millionen Dollar zurück zu halten als Vergeltung dafür, dass die PA dem Internationalen Strafgerichtshof beigetreten ist. Auf einem Seminar der Weltbank am 12. Februar über die finanziellen Auswirkungen der israelischen Entscheidung, sagte der palästinensische Finanzminister Shukri Bishara, dass die PA infolge der Zurückhaltung dieser Gelder 70% ihrer finanziellen Ressourcen verloren habe, und fügte hinzu: "Diese unfaire Aktion wird  nicht kalkulierte Folgen haben."

Der Internationale Währungsfond (IMF) äußerte am 29. Januar seine Befürchtungen bezüglich der Auswirkungen der israelischen Entscheidung in einem Statement: "Nach dem Gazakrieg im Sommer und der wachsenden politischen Spannungen im Westjordanland und in Ost-Jerusalem ist die wirtschaftliche Aktivität 2014 geschrumpft. Die Mission schätzt, dass das reale GDP um etwa 1% gesunken ist, das erste Schrumpfen seit 2006." Laut Hamattu wird das Zurückhalten der Zoll- und Steuereinnahmen "als israelisches Piratenstück" eingeschätzt, "das die Geldquellen für die Palästinenser austrocknen solle, um die Blockade zu verschärfen". Er erklärte, dass dieses Vorgehen die Angestellten der PA und ihre Familien schwer getroffen habe, dass sich Leute Geld von anderen leihen, um die Grundbedürfnisse ihres Haushalts abzudecken, und (dann) gezwungen sind ihre Habe zu verkaufen, um diese Schulden zu begleichen. 

Um mit den politischen und wirtschaftlichen Problemen infolge der finanziellen Krise zurecht zu kommen, müssen die Menschen strenge Sparmaßnahmen befolgen, um ihre grundlegenden Bedürfnisse abdecken zu können. Quelle:www.alray.ps/en/index.php?act=post&id=5974#.VO9guaO1-So   - Übersetzung:K. Nebauer

Israel galoppiert in den nächsten Krieg in Gaza - Israel eilt auf die nächste gewalttätige Auseinandersetzung mit den Palästinensern zu, so, als ob es eine Art Naturkatastrophe wäre, die sich nicht vermeiden lässt - Gideon Levy -

Collage Erhard Arendt - www.palaestina-portal.eu

Der nächste Krieg wird im Sommer ausbrechen. Israel wird ihm einen anderen kindischen Namen verpassen, und er wird in Gaza stattfinden. Es gibt bereits einen Plan, um die Gemeinden entlang der Grenze zum Gazastreifen zu evakuieren. Israel weiß, dass dieser Krieg ausbrechen wird, es weiß auch, weshalb – und es ist blindlings dabei dort hinein zu galoppieren, als sei es ein zyklisches Ritual, eine periodische Zeremonie oder eine Naturkatastrophe, die sich nicht vermeiden lässt. Hier und da empfindet man sogar Begeisterung.

Es spielt keine Rolle, wer Premierminister ist und wer Verteidigungsminister ist – es gibt keinen Unterschied zwischen den Kandidaten, sofern Gaza betroffen ist. Isaac Herzog und Amos Yadlin sagen natürlich nichts und Tzipi Livni prahlt damit, dass dank ihr kein Hafen in Gaza geöffnet wurde. Der Rest der Israelis sind nicht an Gazas Schicksal interessiert. Deshalb wird es bald (wieder) gezwungen sein, sie an sein Desaster zu erinnern mithilfe des einziges Mittels, das ihnen geblieben ist, den Raketen.

Gazas Desaster ist haarsträubend. Keinerlei Erwähnung darüber im israelischen Diskurs und bestimmt nicht während der dümmsten, hohlsten Wahlkampagne, die es je hier gegeben hat. Man kann es kaum glauben, aber die Israelis haben eine Parallelwirklichkeit erfunden, abgeschnitten von der tatsächlichen, eine herzlose, gefühllose, verneinende Realität, während all dieses Elend, das meiste davon durch ihr eigenes Handeln, sich gar nicht weit von ihren Häusern entfernt abspielt.

Babys sind im Schutt ihrer Häuser erfroren, Jugendliche riskieren ihr Leben und überqueren den Grenzzaun, nur um eine Portion Nahrung in einem israelischen Gefängnis zu bekommen. Hat das jemand gehört?  Kümmert sich jemand darum? Versteht irgendjemand, dass dies zu dem nächsten Krieg führt?

Salma lebte nur 40 Tage, wie die Ewigkeit eines Schmetterlings. Sie war ein Baby aus Beit Hanoun im Nordosten des Gazastreifens, das letzten Monat an Unterkühlung starb, nachdem ihr dünner Körper dem Wind und dem Regen ausgesetzt war, der durch die Hütte aus Sperrholz und Plastik eingedrungen war, in der sie mit ihrer Familie lebte, seitdem ihr Haus zerbombt worden war.  “Sie war gefroren, wie Eiskrem“, sagte ihre Mutter über die letzte Nacht des Leben ihres Kindes. Der UNWRA-Sprecher Chris Gunness schrieb über Salma letzte Woche in der englischen Zeitung, The Guardian. Ihre Mutter, Mirwat,  sagte ihm, dass sie, als sie geboren wurde, 3,1 kg gewogen hat. Ihre drei Jahre alte Schwester, Ma’ez, wurde mit Frostbeulen ins Krankenhaus eingeliefert.

Ibrahim Awarda, 15, der seinen Vater in einem israelischen Bombenangriff im Jahr 2002 verloren hat, hatte mehr Glück. Er beschloss, den Zaun zwischen Gaza und Israel zu überqueren.. “Ich wusste, ich würde verhaftet werden“, sagte er dem Reporter der New York Times in Gaza letzte Woche. “Ich sagte zu mir selbst, vielleicht werde ich ein besseres Leben finden. Sie gaben mir gutes Essen und dann warfen sie mich raus - zurück.” Ibrahim wurde über einen Monat in zwei Gefängnissen in Israel gehalten, bevor er wieder in Zerstörung, Elend, Hunger und Tod zurückgestoßen wurde. Dreihundert Gazaner ertranken im letzten September im Meer, in einem verzweifelten Versuch, den Gefängnisstreifen zu verlassen. Vierundachtzig Gazaner wurden von der israelischen Verteidigungsarmee in den letzten sechs Monaten inhaftiert, nachdem sie versuchten, in Israel einzudringen, die meisten von ihnen, um aus der Hölle zu fliehen, in der sie leben. Weitere neun wurden diesen Monat inhaftiert.

Atiya al-Navhin, 15, hat auch versucht, in Israel einzudringen im November, nur um seinem Schicksal zu entfliehen. Er wurde von IDF-Soldaten angeschossen, in zwei israelischen Krankenhäusern behandelt und im Januar nach Gaza zurückgeschickt. Jetzt liegt er gelähmt und unfähig zu sprechen bei sich Zuhause.

Einige 150,000 heimatlose Menschen leben in Gaza und 10.000 Flüchtlinge in UNRWA-Unterkünften. Das Budget der Organisation wurde ausgegeben, nachdem die Welt ihre Verpflichtung vollkommen ignoriert hat, 5,4 US Dollar als Beitrag zu leisten, um Gaza aufzubauen. Die Verpflichtung, die Aufhebung der Blockade in Gaza zu verhandeln – der einzige Weg, um den nächsten Krieg zu vermeiden und den danach – wurde auch nicht eingehalten. Niemand spricht darüber. Es ist nicht interessant. Es gab einen Krieg, Israelis und Palästinenser wurden dabei getötet für nichts und wider nichts! Lasst uns in den nächsten Krieg ziehen.

Israel wird wieder behaupten, überrascht und beleidigt zu sein – die grausamen Araber greifen es wieder mit Raketen an, ohne jeglichen Grund. Gideon Levy tweets at @levy_haaretz - https://medium.com/@thepalestineproject/israel-is-galloping-to-the-next-war-in-gaza-6cfa4f5058f8   - Vom Englischen ins Deutsche übersetzt von Inga Gelsdorf.

Offener Brief zu Sendung Kulturzeit vom 26.02.15 - http://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=49674

Liebe Frau Mendelsson, Damen und Herren der Redaktion Kulturzeit. Meine Frau und ich sind eifrige Konsumenten der Sendung Kulturzeit, freuen uns immer auf den Montag wenn die 2Tage-(Zwangs-)Pause vorbei ist. Was mich generell stört, ist die Einseitigkeit der Berichterstattung wenn es um den Israel/Palästina-Konflikt geht.

In der letzten Zeit scheint das Thema Antisemitismus ein Dauerbrenner zu werden. Ich frage mich, ob damit abgelenkt werden soll von der völker- und menschenrechtswidrigen Politik der israelischen Regierung gegenüber dem palästinensische Volk, dem dort herrschenden vehementen Rassismus der jüdischen Bevölkerung gegen die arabische Bevölkerung. Aufschriften oder Sprechchöre wie „Tod den Arabern“ und „Araber in die Gaskammern“, Brandanschläge auf Moscheen und üble Schmierereien an christlichen Kirchen sind dort leider fast tägliche Praxis. Können Sie sich vorstellen, dass dies auch Auswirkungen hat auf die antijüdische Einstellung vieler Moslems bzw. arabischstämmiger Bürger? Wenn unsere jüdischen Mitbürger jederzeit die israelische Fahne schwenken, zeigen sie doch den nichtjüdischen Menschen, dass sie sich in erster Linie als Bürger Israels präsentieren und nicht als deutsche Staatsbürger. Dadurch ist es nachvollziehbar, dass sie mit der menschenverachtenden Politik Israels gleichgesetzt werden und eine Angriffsfläche bieten. Das hat nur wenig mit dem verurteilungswürdigen rassistischen oder religiös motivierten Antisemitismus zu tun.

In diesem Zusammenhang empfehle ich Ihnen die wissenschaftliche Konstanz-Jenaer Studie des Professors Wilhelm Kempf zu Antisemitismus und zu Einstellungen zum Nahostkonflikt.

Ich füge hier dem Anhang den neuesten Bericht von Amnesty International zu Israel/Palästina bei. Vielleicht sehen Sie und Ihre Kulturzeit-Redaktion dann den Alarmismus um den zunehmenden Antisemitismus mit anderen Augen.

Mit freundlichen Grüssen - Wolfgang Behr

#########Satire darf alles! -  Abi Melzer - Das “Haus der Karikaturen” hat zu einem Karikaturen-Wettbewerb zum Thema Holocaust aufgerufen., wie das “Handelsblatt” vom 25. Februar meldet. Unter den Berliner Parteien herrscht helle Empörung. Harte Konsequenzen werden gefordert. Der Israellobbyist und Grünen-Abgeordnete Volker Beck forderte: “Der Wettbewerb des Iranischen Regimes ist ein Aufruf zum Judenhass und zu ihrer Vernichtung. Daher muss er auch als solcher mit aller Konsequenz behandelt werden. Deutsche und Europäische Zeichner, die sich daran beteiligen und den Holocaust leugnen, müssen deshalb auch mit der notwendigen und möglichen Härte der geltenden Strafgesetze verfolgt werden.”

Waren Sie, sehr geehrter Herr Beck, nicht auch unter denjenigen, die noch vor einem Monat laut gerufen haben: SATIRE DARF ALLES! Offensichtlich doch nicht alles. Juden beleidigen darf Satire nicht. Nur den Islam beleidigen, das darf Satire immer. Und woher nehmen Sie die absurde Information, dass es sich um „ein(en) Aufruf zum Judenhass und zu ihrer Vernichtung“ handelt?

Waren die Mohamed-Karikaturen vielleicht auch ein Aufruf zum Hass und Vernichtung der Muslime? >>>

Goldjunge der israelischen Politik -  Peter Münch - Seit zwei Jahren ist Naftali Bennett Israels Wirtschaftsminister. Im Wahlkampf stiehlt er Premier Netanjahu die Show. Die ultrarechte Partei Jüdisches Heim liegt in allen Umfragen auf Platz drei. Bennett hat sie von einer sektiererischen Siedlerpartei zur Massenbewegung umgebaut. Bennett schwebt ein Groß-Israel vor, das vom Mittelmeer bis zum Jordan reicht. Für einen Palästinenser-Staat bleibt da kein Platz. >>>

Willkommen in Israel, Du Untermensch” - Zlatko Percinic - Auch wenn ich schon oft darüber geschrieben (z.Bsp. hier) wie tief der Rassismus in Teilen der israelischen Bevölkerung sitzt – selbst der israelische Präsident Reuven Rivlin nannte die “israelische Gesellschaft krank” – erschreckt es mich doch immer wieder von Neuem wenn man hört wie sich einige Städte in Israel gegenüber ihren nicht-jüdischen Bürgern verhalten oder wie manche am Flughafen begrüsst werden. So verweigern einige Städte Kindern von Asylanten den Zugang zum Kindergarten, obwohl jeder der in Israel lebt – auch Kinder von Asylanten – rechtlichen Anspruch auf einen Kindergartenplatz hat. Mit Sprüchen wie “Infiltranten verdienen diesen Platz nicht” (als “Infiltranten” werden die asylsuchenden Menschen aus Afrika genannt) werden sie abgewimmelt, obwohl sich ein Kindergarten gleich doppelt strafbar macht mit solchen rassistischen Aussagen und der Abweisung aus gleichen Gründen.

Ich wusste auch, dass es einen beträchtlichen Teil gibt, der selbst vor der Benutzung von eindeutigen Nazi-Terminologien nicht zurückschreckt, was angesichts der Vergangenheit und Erfahrung mit Nazi-Deutschland schon fast pervers anmutet, aber das solche Ausdrücke selbst am Flughafen des Ben-Gurion International Airport gebraucht werden, ist einfach nur schockierend. >>>

The futility of hope in Gaza - Wasseem el Sarraj - Palestinians dreamt of change when Obama was elected in the US but his time in power has seen an unprecedented level of suffering in Gaza

In spring 2009, I moved to Gaza from a life lived in London. Palestine was then recovering from Operation Cast Lead, the name the Israeli army gave to an escalation in violence that began with the announced aim of ending rocket attacks on Israel on 27 December 2008, lasting 23 days and costing the lives of more than 1,400 Palestinians, as well as 13 Israelis. It was to be the first of three devastating periods of violence that included Operation Pillar of Defence in 2012 and Operation Protective Edge in 2014.

In 2009 as Cast Lead was coming to a close, Barack Obama was settling into his first term. Thanks to some of his early speeches on foreign policy, which those of us invested in Palestine dissected and found cause for optimism, hope and the possibility of new opportunities were in the air. So hopeful were we that some of us entertained the idea that the operation had been timed to avoid taking place on Obama’s watch.

After the bombing campaign, which ended on 18 January, Gazans were not traumatised so much as angry, grieving and waiting for reconstruction. These efforts were, however, swallowed up by an Israeli apparatus that stymied the flow of reconstruction materials and of other supplies into Gaza. The blockade even calibrated the daily calories Gazans required to survive, and led John Kerry, famously, to question why it included a ban on pasta. >>>

The ‘Gush Etzion’ masquerade - Hillel Bardin, Dror Etkes - It is time to stop cooperating with Israeli propaganda, which tries to bestow upon every settlement falsely labeled Gush Etzion the aura of the original Gush Etzion. >>>


VIDEO - Make this the year YOU discover a new destination
 

Banksy’s Newest Work: A Tour Of The Gaza Strip >>>
 

Banksy reveals new work in wry Gaza 'tourism' video >>>

26. 2. 2015

Amnesty International: Kriegsverbrechen in Gaza und Militärbesatzung im Westjordanland - 24.02.2015 - Dieser Bericht, der wie tausend andere die israelischen Verbrechen schildert, ist für niemanden eine Neuigkeit. Das Problem besteht darin, wie diese Berichte konkrete, reale Mittel werden können, damit sich diese Verbrechen nicht immer wieder wiederholen.

Wie der Bericht von Amnesty International, der heute in London veröffentlicht wurde, besagt, hat die israelische Armee im Gazastreifen während ihrer militärischen Offensive im vergangenen Jahr, bei der 1.500 Zivilisten starben, "Kriegsverbrechen und Menschenrechtsverletzungen" begangen und hat die Besatzung im Westjordanland aufrecht erhalten.

Collage zum vergrößern anklicken

Das Dossier von AI über die (Situation der) Menschenrechte in der Welt prangerte an, dass Israel 2014 seine eiserne (2007 verhängte) Blockade des Gazastreifens  aufrecht erhalten hat, die "eine Kollektivstrafe für seine 1,8 Millionen Einwohner" darstellt, und im Westjordanland den Bau der Trennmauer und der "illegalen Siedlungen" weiter geführt hat. Nach dem Bericht wurden in der Operation "Protective Edge", von der Israel behauptete, es habe sie wegen der Zunahme der Raketen bewaffneter palästinensischer Gruppen auf israelisches Territorium begonnen, "mehr als 2.000 Gazaner getötet, davon waren mehr als 1.500 Zivilsten und etwa 539 Kinder".

AI beurteilt einige der Operationen während der 50-tägigen israelischen Militäroffensive als "unverhältnismäßige und wahllose Angriffe auf dicht besiedelte zivile Gegenden", die tausende Verletzte, 110.000 intern Vertriebene und "tausende zerstörte Wohnungen" verursacht haben. Dazu zählte AI auch die Angriffe auf "Schulen, die Zivilisten Zuflucht gewährt hatten, sowie auf andere zivile Gebäude, die die Hamas laut den israelischen Streitkräften "als Befehlszentren und Lager oder Abschussorte für Raketen verwendet habe". AI dokumentiert acht Angriffe auf bewohnte palästinensische Wohnungen, auf Krankenhäuser und "Beschäftigte bei Ambulanzen, die versuchten, Verletzten zu Hilfe zu kommen und Tote zu bergen".

Die Spannungen hatten den Konflikt im Juli nach dem Mord an mindestens 15 Palästinensern seit Jahresbeginn und der Entführung und dem Mord an drei israelischen Jugendlichen im Westjordanland durch Mitglieder der Hamas (?, Ü.) sowie den Mord an einem jungen Palästinenser zur Vergeltung wieder aufleben lassen. AI erinnert daran, dass die von militanten Palästinensern abgeworfenen Projektile in Israel "sechs Zivilisten, darunter ein Kind, getötet und dutzende verletzt haben".

Im Westjordanland hat die israelische Armee "drückende Beschränkungen der Bewegungsfreiheit der palästinensischen Bevölkerung" aufrecht erhalten, "die illegalen Siedlungen" gefördert und israelischen Siedlern erlaubt, die palästinensische Bevölkerung "mit beinahe absoluter Straflosigkeit" anzugreifen. Sie hat tausende Palästinenser festgenommen, von denen einige über Folter geklagt haben, hielt ungefähr 500 ohne Anklage in Administrativhaft und zerstörte Wohnungen von Familienangehörigen von Palästinensern, die Israelis angegriffen hatten. In Israel haben die Behörden mindestens sechs Israelis inhaftiert, die aus Gewissensgründen den obligatorischen Militärdienst verweigert haben.

Und "sie haben weiterhin den Eritreern und Sudanesen, die mehr als 90% der in Israel asylsuchenden Afrikaner darstellen, faire Asylverfahren verweigert". Zum Jahresende wurden nur 2 Eritreer und kein Sudanese als Flüchtlinge anerkannt.
Quelle: www.radiointereconomia.com/2015/02/24/crimenes-de-guerra-en-gaza-y-ocupacion-en-cisjordania-por-israel-segun-ai/24.02.2015
Übersetzung: K. Nebauer

Obama und Netanyahu: In Feindschaft verbunden - Sebastian Fischer - Benjamin Netanyahu und Barack Obama können nicht miteinander. Wenn Israels Premier kommende Woche in die USA reist, droht neuer Krach - er hat es sich mit den Demokraten verdorben. Benjamin Netanyahu hat keinen Zweifel daran gelassen, welchem Zweck sein Besuch in Washington kommende Woche dienen soll: Er habe die Verpflichtung, alles zu tun, um ein Atomabkommen mit Iran zu verhindern.   >>>

Bericht des Mossad: Netanyahu bauschte Gefahr des iranischen Atomprogramms auf - Israels Premier Netanyahu 2012: "Es ist meine Pflicht, die Wahrheit auszusprechen" >>>

Israel is galloping to the next war in Gaza - Israel is heading to the next violent eruption with the Palestinians as though it is some sort of natural disaster that can’t be avoided. - Gideon Levy - The next war will break out in the summer. Israel will give it another childish name and it will take place in Gaza. There’s already a plan to evacuate the communities along the Gaza Strip border.

Israel knows this war will break out, it also knows why — and it’s galloping toward it blindfolded, as though it were a cyclic ritual, a periodical ceremony or a natural disaster that cannot be avoided. Here and there one even perceives enthusiasm. >>>

Bilìn demonstriert seit 10 Jahren gegen Israels Kolonisierung - Nilin muss Geldstrafen für inhaftierte Protestteilnehmer bezahlen - Seit 2005 hat das palӓstinensische Dorf Bilin mehr als 500 gewaltlose Proteste gegen die israelische Apartheidbarriere und die illegalen Siedlungen in der Westbank organisiert. Am 20. Feburar 2015 erinnerte eine lebhafte Demonstration von palӓstinensischen, israelischen und internationalen Aktivisten an die 10 Jahre des friedlichen Widerstandes im Dorf mit palӓstinensischen Fahnen, Bannern und Fotos von palӓstinensischen Kindern, die in israelischen Gefӓngnissen festgehalten werden. Die israelische Armee kann ihrerseits auf 10 Jahre der Unterdrückung der Protestbewegung des Dorfes zurückblicken. Israelische Soldaten benutzten ihre Jeeps, um die Demonstranten in Richtung des Dorfes zu jagen und feuerten zahllose Trӓnengaskanister und gummi-ummantelte Stahlkugeln in die Menge. PNN berichtete, dass Mitglieder von einigen Familien, die in der Nӓhe der Protestroute leben, ebenfalls unter den Trӓnengaswolken litten.

Die für den vergangenen Freitag geplante grosse Demonstration wurde allerdings wegen des extrem kalten Wetters abgesagt und auf den 27. Februar verschoben. 

Aus dem Nachbardorf Ni`lin berichtet das Bürgerkomitee, dass zwei Dorfbewohner um Hilfe für die Bezahlung ihrer Geldstrafe bitten, die ihnen für ihre Beteiligung am friedlichen Widerstand gegen Israels Besatzungsregime aufgelegt wurden. Ibrahim Srour, 22 Jahre alt, wurde bereits zweimal inhaftiert, weil er an den wӧchentlichen Freitagsprotesten gegen Israels Apartheidmauer teilnahm. Die Mauer blockiert den Zugang der Bauern in Ni`lin zu ihren Feldern und hindert die Besitzer der hinter der Mauer gelegenen Olivenhaine bei der Pflege der Olivenbӧume und der Ernte. Ibrahim wurde 2010 zu 16 Monaten Haft verurteilt. Im Mai 2013 erhielt er eine lӓngere Haftstrafe von 26 Monaten, als Strafe für die fortgesetzte Beteiligung an Ni`lins Freitagsprotesten. Wenn Ibrahim die zusӓtzliche Geldstrafe von 3000 Shekel bis zum 25. Mai 2015 nicht bezahlen kann, muss er mit weiteren 6 Monaten Haft rechnen. Ibrahim ist der alleinige Verdiener in seiner Familie, sein Vater starb vor drei Jahren und seine 61-jӓhrige Mutter hӓngt von der Unterstützung durch ihren einzign Sohn ab.

Abdullah Amireh (siehe Bild links) ist 23 Jahre alt und wurde von einem israelischen Spezialkommando im November 2014 am Dorfeingang festgenommen. Ein israelisches Militӓrgericht verurteilte ihn zu sieben Monaten Haft. Nur wenn er seine Geldstrafe von 2000 Shekel bezahlen kann, wird er im Juni 2015 freigelassen. Das Bürgerkonmitee will 1150 Euros sammeln, um beide jungen Mӓnner baldmӧglichst mit ihren Familien zu vereinen. Auf der Webseite des Dorfes kann man durch Paypal Geld senden oder per Mail an nilincommittee2008@gmail.com um die Bankinformationen bitten. Bisher haben Spender 145 Euros nach Ni`lin geschickt.
 

 

Die Autopsie eines 19-jӓhrigen Palӓstinensers, (siehe Bild links mit seiner Mutter) der am Dienstag von der israelischen Armee getӧtet wurde, ergab, dass er verblutete, nachdem er aus nӓchster Nӓhe von einer M16 Kugel in der linken Schulter getroffen wurde. Die Kugel traf die Lunge und verursachte Verletzungen von Arterien und im Rückgrat. Ein Forensik-Experte sagte, dass die Tӧtung einer Exekution gleiche, weil der junge Mann aus sehr kurzer Distanz erschossen wurde. Der Vater von Jihad al-Jaafari hatte eine Autopsie gefordert, um israelische Verbechen und Gewalttaten gegen die Palӓstinenser zu dokumentieren. Al-Jaafari wurde bei einer Razzia der israelischen Besatzungsarmee auf das Flüchtlingslager Duheisha am Dienstagmorgen getӧtet.
 

 

IMEMC hat eine Liste von Vorfӓllen aufgestellt, bei denen Palӓstinenser durch Siedler angefahren und verletzt oder getӧtet wurden: Am 24. Februar 2015 erlitt ein 10-jӓhriges palӓstinensisches Mӓdchen aus Silwan, Ostjerusalem, Knochenbrüche und Prellungen, nachdem der Jeep eines Wachmannes von israelischen Siedlern sie angefahren hatte. Der Wagen hielt an, nachdem er Mariam Karim Dana getroffen hatte, fuhr dann aber rückwӓrts und verletzte sie am Bein. Maan berichtet, dass die israelische Polizei eintraf, aber den Fahrer wegfahren liess, ohne ihn zu befragen oder festzunehmen. Mariam wurde ins Hadassa Krankenhaus transportiert. Sie erlitt einen Bruch am linken Fuss und Prellungen am Rücken und Hals. Die Familie will gerichtlich gegen den Fahrer vorgehen. Im September besetzten israelische Siedler 23 Hӓuser in Silwan und vertrieben die Bewohner aus einer Wohnung

Am 23. Februar wurde ein junger Palӓstinenser im Dorf Ethna im Süden von Hebron von einem israelischen Siedler angefahren und wurde mӓssig verletzt. Der Siedler beging Fahrerflucht. Am 1. Februar überfuhr ein Siedler einen Palӓstinwsner in der Nӓhe der Ibrahimi Moschee in Hebron. Am 24. Januar überfuhr ein Siedler den fünfjӓhrige Nabeel Hasan Drobi bei Tulkarem und fuhr davon; davor wurde der achtjӓhrige Ali Qreièsh bei Hebron von einem israelischen Siedler überfahren. Im Oktober wurde Enas Shawkat Khalil, 5 Jahre alt, aus dem Dorf Sinjil bei Ramallah von einem Siedler angefahren und starb an ihren Verletzungen. IMEMC berichtet, dass etwa 500 000 israelische Siedler in Verletzung von internationalem Recht in der besetzten Westbank und im besetzten Ostjerusalem leben.

Bil'in Marks Ten Years of Popular Resistance, IMEMC, 22. Februar 2015;
 http://www.imemc.org/article/70674
Help us set Ibrahim and Abdullah free from Israeli military jails., 19. Februar 2015, Bürgerkomitee Ni`lin; http://www.nilin-village.org/
Autopsy: Bethlehem Teen Shot at Close Range, IMEMC, 25. Februar 2015; http://www.imemc.org/article/70674
Another Settler Hit and Run on Palestinian Youth, 25. Februar 2015, IMEMC; http://www.imemc.org/article/70704
Palestinian Girl Struck by Israeli Settler Vehicle in Silwan, IMEMC, 25. Februar 2015; http://www.imemc.org/article/70707

„Spy Cables"  weisen „verzweifelte“ Annäherungen der USA in Richtung Hamas - Die durchgesickerten Dokumente beweisen auch, dass der Mossad Süd-Afrika gegen den Goldstone Report  beeinflusst und behauptet hat, Abbas teile dessen Position.

 23 Feb 2015 - Will Jordan, Rahul Radhakrishnan - Ein CIA-Agent, der vergeblich versucht hatte, mit Hamas in Gaza Kontakt aufzunehmen, bat im Sommer 2012 einen südafrikanischen Spion um Unterstützung. Dies geht aus den Ordnern hervor, die in die Hände von Al Jazeeras Untersuchungseinheit gelangt sind.  Die US hat die Hamas als Terrororganisation gelistet und zumindest offiziell keinen Kontakt zu dieser Gruppe.


Das war nur eine der Enthüllungen der umfangreichen politischen Aktivitäten durch inoffizielle Känäle, in die die US, Israel und die palästinensische Autorität verwickelt waren, während sie den israelisch-palästinensischen Konflikt inmitten eines festgefahrenen Friedensprozesses steuerten.


Ebenso enthüllen klassifizierte Dokumente aus Süd-Afrika, die Al Jazeera erhalten hat, eine Kontaktaufnahme durch Israels damaligen Geheimdienstchef, Meir Dagan. Dieser ersuchte Pretoria um Unterstützung seiner Maßnahmen, die durch die UN-bevollmächtigete Untersuchung angeblicher Kriegsverbrechen in Gaza, unter der Leitung des süd-afrikanischen Richters, Richard Goldstone, zum Scheitern zu bringen.


Dagan erklärte, dass seine Bemühung, den Goldstone Report zunichte zu machen, von der palästinensischen Autorität, Präsident Mahmoud Abbas, unterstützt wurde.


Der Mossad-Direktor sagte den Südafrikanern, Abbas habe privat die israelische Position gedeckt, und gesagt, er wollte, dass der Bericht abgewiesen werde. Er befürchtete, dieser würde Hamas, seinem inländischen politischen Hauptrivalen, „in die Hände spielen“.


Die Spionage-Schriftstücke enthüllen außerdem, dass der US-Präsident, Barack Obama, Abbas direkt gedroht hat, in der Hoffnung, ihn davon abzubringen, die Anerkennung der UN für einen palästinensischen Staat weiter zu verfolgen.
US 'verzweifelt'


Die Anfrage bezüglich Hamas, die durch die Spionage-Schriftstücke aufgedeckt wurde, geschah im Sommer 2012 bei einem Treffen zwischen einem CIA-Offizier und einem südafrikanischen Geheimdienstagenten.


Die Unterhaltung begann mit einer Diskussion über die Safari des CIA-Agenten im Masai Mara-Reservat in Kenia. Bald danach jedoch machte der US-Agent deutlich, dass seine Regierung Kontakt mit Hamas aufnehmen wolle.


Der südafrikanische Spion notierte sein Ersuchen und kabelte an die Zentrale der Staatssicherheitsagentur (SSA) am 29. Juni zurück, die CIA unternähme anscheinend „verzweifelte Versuche, zum zur Hamas in Gaza vorzudringen." >>>

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Aktuelle  Nachrichten

Israels Premier- Generalstaatsanwalt untersucht Vorwürfe gegen Netanyahu

Der Wiederaufbau des Gazastreifens wird der Hilfsorganisation Oxfam zufolge bei einer Fortsetzung der israelischen Blockade mehr als 100 Jahre dauern. Schätzungsweise 800.000 Lastwagenladungen Baustoffe würden benötigt, um die Schäden des Kriegs zwischen Israel und der radikal-islamischen Hamas im vergangenen Jahr zu reparieren

Israeli Extremists Attack Palestinian Shop In Hebron

14-year-old Palestinian jailed for stone-throwing maintains innocence

UK doctors shocked by Israeli barbarism in Gaza that kills and dismembers children

Israel Turns off Power to Hundreds of Thousands of Palestinians in the Dead of Winter

Cultural boycott of Israel under fire

Israeli Forces Open Fire on Gaza Farmers

ISIL forces Iraq's Palestinians to flee again

Dispute breaks out over Palestinian-Israeli gas deal


Palestinians call on PA to cancel Israeli gas deal

The Gaza Test for World Justice

The 15 billion dollar deal that will make or break Israel’s regional hegemony

West Bank Palestinians reeling as Israel withholds tax payments

Danish Ambassador to Israel Exposes Middle East Double Standard
 

Independent Palestinian state stressed

Banksy’s Newest Work: A Tour Of The Gaza Strip
 

Banksy reveals new work in wry Gaza 'tourism' video

Israeli politician exposes scale of West Bank colonization

Mike Huckabee: There’s no such thing as the Palestinians

Caught in a wasteland: Gaza six months after the ceasefire

Saudis to Allow Israeli Jets Airspace for Strikes on Iran

Finding 1954 in 2014

Jesus son of a w***e': Jerusalem Greek Orthodox Church building torched and defaced

Israel Oil Drilling in Golan Heights Violates International Law: Experts
 

New Palestinian city has condos, a mall and a sports club — but no water

Amnesty wirft Staatengemeinschaft Versagen vor

Moschee bei Bethlehem bei mutmaßlichem Brandanschlag beschädigt

Erneut Brandanschlag auf Moschee in Westjordanland

Siedlungsbau in Palästinensergebieten ist im vergangenen Jahr um 40% gestiegen

Boykott israelischer Waren durch Palästinenser

Israel kritisiert steigende deutsche Exporte in den Iran

Ein Loch im U-Boot

USA und Israel in der Beziehungskrise

Netanyahu verteidigt Wahlkampfrede vor US-Kongress

Umfrage: Netanjahus Auswanderungsappell für Mehrheit unangemessen

Hebron - die Fieberkurve des Nahostkonfliktes

Immobilienbericht bringt Israels Premier unter Druck

Kunststiftung schickt junge Künstler nach Israel

„Charlie Hebdo“ in Israel als Wahlkampfgeschenk erlaubt

Israel: Protest gegen Massenentlassungen

Kritik von Friedensbewegung
Israel baut mehr Siedlungen in besetzten Gebieten

Gaza Fixer: A Chronicle of Survival

Bethlehem, Israeli extremists torch and profane mosque

West Bank settlers vote although outside of sovereign Israel

25. 2. 2015

Permanent link to Netanyahu goes nuclear… now wait for the fallout

Settlers Uproot 100 Olive Saplings in Hebron, Khirbet Gween Slated for Demolition

Arab League Calls for Protection of Palestinian People

Interview with Isaac Herzog- `Israelis Are Fed Up with Politics of Fear`

Herzog cancels AIPAC speech, takes aim at Netanyahu trip to US

Gallup poll: Democrats losing sympathy for Israel

Israeli Extremists Burn A Mosque In Bethlehem

ISM Report- “If you don’t open the door in 5 minutes, we will blow it up.”

Nine Kidnapped from West Bank, Shepherds Prevented from Grazing Livestock

Palestinian Girl Struck by Israeli Settler Vehicle in Silwan

VIDEO- Israeli Army Raids Aida Camp

Another Settler Hit and Run on Palestinian Youth

24. 2. 2015

Abbas: Dahlan Citizenship is ‘Serbia’s problem’

Babies die in Gaza due to the resource siege

Canada, Israel provide CAD 19.3 mln to develop fruit and vegetables in Ukraine

Israelische Armee tötet in Westjordanland 19-jährigen Palästinenser


Israeli troops shoot and kill Palestinian in West Bank clash

Mossad glaubte nicht an iranische Atombombe

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Hamas: „Provokation Israels führt zum Schließen des Grenzübergangs Rafah“

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US jury orders PLO to pay $218 million

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23. 2. 2015

Avigdor Liberman fordert Hinrichtung von palästinensischen Häftlingen.

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Mutmaßliche Selbstmordattentäter- Israelischer Geheimdienst zerschlägt angebliche Hamas-Zelle

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Abbas droht mit Abbruch von Sicherheitskooperationen mit Israel

Five Palestinians Kidnapped In The West Bank

Soldiers Demolish Jerusalem Gate Protest Village

Four Injured By Live Israeli Fire In Bethlehem

Israel Purchases 14 F-35s from US

PCHR Report on Israeli Human Rights Violations in the oPt (12 - 18 February 2015)

8 Palestinians Sentenced by Israeli Court, 26 Given Administrative Detention, Hunger Strike Imemnent

Jewish Man Stabbed in Jerusalem Attack

22. 2. 2014

Is an anti-occupation revolt brewing in the British Jewish establishment?
 Leader in top communal organization announces he is leaving post to speak out freely against Israeli policies — and gets standing ovation from membership.

10-year-old boy attacked and arrested for playing in the snow

Israeli troops open fire at Gaza farmers

Israel 'opens dam gates' flooding Gaza

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UNRWA- $100m Urgently Needed in Gaza

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