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Linksammlung zu Palästina

United Nations Office for the Coordination of Humanitarian Affairs - occupied Palestinian territory

United Nations -  The Monthly Humanitarian Bulletin

Weekly Reports 2009-2013
Palestinian Centre for Human Rights

Visualizing Palestine
 

In eigener Sache

Evelyn Hecht-Galinski demonstriert wieder einmal im Internet ihr fehlendes Niveau.

Sie bezichtigt mich und andere der Lüge, bezeichnet mich als "Blogwart" und verbreitet ihre Verleumdungen im Netz. Sie meint: "In der Nazizeit gab es einen “Judenrat”, jetzt gibt es sogar einen deutschen “Palästina-Rat”, der sich selbstüberschätzend diktiert, was gesagt und was geschrieben werden darf.“ -
Richtigstellungen, Belege  für das unsolidarische Wirken von Evelyn Hecht-Galinski. 
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Neu ist die Analyse eines überirdischen Interviews:
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Montag, 25. Mai 2015 - 00:47

Collage zum vergrößern anklicken

Hamas – Legitimer Widerstandskampf oder Terrorismus? - Robert Raoul Alggad - Die Palästinenser hatten immer wieder durch die PLO und die Fatah ihre Bereitschaft zu einer gemäßigten Regierungsbildung ausgedrückt und die Hand zum Frieden ausgestreckt. Diese wurde stets ausgeschlagen, selbst als die Palästinenser bereit waren so viele Zugeständnisse zu machen, dass ihre politischen Führer große Kritik aus den eigenen Reihen dafür ernteten, siehe die an den Sender Al-Jazeera zugespielten Geheimprotokolle von Verhandlungen, die für viel Aufruhr sorgten. Auch stehen die meisten Palästinenser einer Ein-Staaten-Lösung im Sinne einer gleichberechtigten Demokratie offen.

Ich denke die Zuwendung zum Widerstandskampf der Hamas ist die Folge der aktuellen israelischen Politik, mit den massiven Kriegsverbrechen letztes Jahr in Gaza und der Ankündigung eines noch härteren Kurses, während die Weltöffentlichkeit noch immer nicht den Palästinensern hilft. Ich denke auch, dies ist eine verzweifelte Haltung und wird nachlassen, wenn derjenige der das Gewaltmonopol und die Zügel in der Hand hält, diese Zügel lockert.

Es wird schon einiges passieren müssen, bis wieder eine gemässigte Kraft wie die Fatah früher Israel die Hand zum Frieden ausstreckt. Doch liegt dies allein in Israels Macht. Israel hat hier das Gewaltmonopol. Israel hat auch zunächst einmal diverse UNO-Resolutionen zu erfüllen, bezüglich des Rückkehrrechts der Vertriebenen, der Rückgabe der in einem Angriffskrieg widerrechtlich besetzten Palästinensergebiete Gaza und Westjordanland und bezüglich der Realisierung eines palästinensischen Staates oder einer reellen gleichberechtigten Demokratie. Zumindest hat es jedoch die Autonomiezugeständnisse aus den Osloer Friedensabkommen die seit der Ermordung Rabins brachliegen fortzuführen, statt sie durch Trennwall und Siedlungswerk immer weiter abzubauen. Es ist Israel das endlich Forderungen erfüllen muss. >>>

Is being a critic of Israeli state policies the same as being an anti-Semite? - Signing on to the State Department's definition of the term could mean denying academic freedom and free speech - David Palumbo-Liu  -

Recently a battle has begun over the way the U.S. State Department defines the term “anti-Semitic.” As the Los Angeles Times notes, the current State Department version, “defines more general ethnic and religious hatred against Jews but also declares that it is anti-Semitic to demonize Israel, deny Israel’s right to exist, liken Israeli policy to that of the Nazis and blame Israel for all inter-religious tensions.” The Times goes on to note that

57 rabbis from California and 104 University of California faculty members called on UC administrators to adopt that State Department definition when dealing with protests and potential discipline for anti-Semitic statements. They said they did not aim to silence free speech, but they contend that too often protests against Israel have turned into inciting anti-Jewish attitudes. In a letter to UC President Janet Napolitano and the UC regents, the rabbis urged that campus leaders “be trained in using the State Department definition to identify anti-Semitic behavior and to address it with the same promptness and vigor as they do other forms of racial, ethnic and gender bigotry and discrimination.” Careful readers will note the extreme slipperiness of the assertion that the petitioners do not “aim to silence free speech, but >>>







VIDEO - PSV e.V. Jafra - 20. Karneval der Kulturen in Berlin >>>

 

Karnevalsumzug legt Kreuzberg lahm - 24. 05. 2015 - Mit strahlendem Sonnenschein, Konfettiregen und Tänzerinnen begann gegen 13.00 Uhr der Straßenumzug beim 20. Karneval der Kulturen in Berlin. Mehrere hundert Samba-Trommler und Tänzerinnen liefen als erste von 62 Karnevalsgruppen los. Auch die Palästinenser sorgten eindrucksvoll für kräftige Stimmung. >>>


 

Pressemitteilung ICAN Germany, 23. Mai 2015 - 107 Staaten fordern nun Atomwaffenverbot und vollständige Abrüstung - Nach intensiven Verhandlungen ist die Überprüfungskonferenz des Atomwaffensperrvertrags (NPT) am Freitagabend in New York ohne Einigung zu Ende gegangen. Dessen ungeachtet haben sich am Ende der Konferenz 107 Regierungen dazu verpflichtet, für ein Verbot und die vollständige Vernichtung von Atomwaffen einzutreten und sich dem „Humanitarian Pledge“ angeschlossen. Die Bundesregierung hat sich verweigert, diese Initiative ebenfalls zu unterstützen.

Die USA und Großbritannien haben überraschend offen erklärt, dass sie die Konferenz als gescheitert betrachten. Grund dafür sei, dass man sich nicht über die bereits lang geplante Konferenz zur Schaffung einer Zone frei von Massenvernichtungswaffen im Nahen und Mittleren Osten einigen konnte. Israel hat maßgeblich dazu beigetragen, eine Übereinkunft im Verhandlungsprozess zu verhindern. Zwar ist das Land nicht Vertragspartei im NPT, war in diesem Jahr aber zum ersten Mal als Beobachterstaat dabei.

Das einzige Ergebnis der Konferenz war die große Unterstützung für den „Humanitarian Pledge” (ehemals „Austrian Pledge”). Die österreichische Regierung hatte sich am 9. Dezember 2014 bei der letzten Konferenz zu den humanitären Folgen von Atomwaffen dazu verpflichtet, sich für ein Atomwaffenverbot einzusetzen und alle Staaten zur Zusammenarbeit aufgerufen. Dahinter steht die Überzeugung, dass eine Atomwaffenexplosion – ob absichtlich oder infolge eines Unfalls – katastrophale humanitäre Auswirkungen hätte und das Risiko einer solchen Explosion zunimmt.

Die Internationale Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen sieht im “Humanitarian Pledge” einen Paradigmenwechsel für die nukleare Abrüstungsdebatte. Xanthe Hall von ICAN Deutschland und Abrüstungsreferentin der IPPNW erklärt: „Mit dem Pledge beginnt eine neue Etappe in Richtung Atomwaffenverbot. Die Regierungen werden sich nun auf den Beginn von Verhandlungen vorbereiten. Die breite und zunehmende internationale Unterstützung des Pledges zeigt, dass die Mehrheit der Staaten ein völkerrechtliches Verbot von Atomwaffen vorantreiben will, wenn nötig auch ohne die Atomwaffenstaaten".

Martin Hinrichs von ICAN Deutschland kommentiert: „Es ist Zeit, zum 70. Gedenkjahr der Atombombenabwürfe über Hiroshima und Nagasaki einen Prozess in Gang zu setzen, um Atomwaffen völkerrechtlich zu verbieten. Deutschland sollte diese historische Chance nicht verpassen”.

Im Gegensatz zum "Humanitarian Pledge" ist das Abschlussdokument der Überprüfungskonferenz in New York weitgehend ohne Inhalt und wurde lediglich pro forma verabschiedet. Der kurz vor Ende der Konferenz komplett überarbeitete Text enthält keine Fristen oder konkrete Handlungsmaßnahmen zur Abrüstung. Auch die humanitären Folgen eines Atomwaffeneinsatzes, die in den letzten zwei Jahren in drei Regierungskonferenzen erörtet wurden, werden lediglich in einem Absatz erwähnt. Die meisten Staaten und viele ExpertInnen sehen in dem Ergebnis einen Rückschritt im Vergleich zu den Vereinbarungen der letzten Überprüfungskonferenz in 2010.

Im Vorfeld der Überprüfungskonferenz hatte ICAN Deutschland die Bundesregierung dazu aufgefordert, den „Humanitarian Pledge” zu unterstützen. Die Bundesregierung hingegen wollte als NATO-Bündnispartnerin eine Vermittlerrolle einnehmen. Mit dem Scheitern der Konferenz muss sich Deutschland nun klar positionieren und auf seine Abrüstungstradition besinnen. Deutschland sollte sich dem „Humanitarian Pledge” anschließen und Verhandlungen über ein Atomwaffenverbot anstoßen.

Kontakt: Sascha Hach ICAN Germany sascha@icanw.org
Xanthe Hall IPPNW-Abrüstungsexpertin xanthe@ippnw.de
Maria Lohbeck Campaigner bei ICAN International Campaign to Abolish Nuclear Weapons www.icanw.org

Kampf-Technik - Israels Geschäft mit Krieg - Israel ist in den vergangenen Jahren zu einem der größten Waffenexporteure der Welt aufgestiegen, nach Angaben des israelischen Verteidigungsministeriums zeitweilig zur Nummer drei - nach den USA und Russland. Zuletzt verkaufte Israel Waffen im Wert von mehr als sieben Milliarden US-Dollar, vor allem in die USA, nach Europa, Südostasien und Südamerika - Tendenz steigend.

Das Geschäft mit den Waffen und ihre Verwendung im Krieg sind in Israel eng verbunden: Das erfolgreichste Verkaufsargument der israelischen Rüstungsindustrie ist die Tatsache, dass ihre Waffen- und Kampfsysteme in der Praxis getestet wurden, bei Operationen in den Palästinensergebieten im Westjordanland und im Gazastreifen.

Für die Dokumentation "Kampf-Technik - Israels Geschäft mit dem Krieg" begleitet der israelische Reporter Yotam Feldman ehemalige Armeeoffiziere, die nach ihrer Militärkarriere lukrative Rüstungsfirmen gegründet haben: Er zeigt, wie sie auf Waffenmessen Israels kriegserprobte Militärtechnologie vermarkten und Kunden aus aller Welt im Städtekampf gegen zivilen und paramilitärischen Widerstand trainieren. Bei seinen Gesprächen mit den Waffenhändlern kommt Feldman zu dem Schluss, dass der Dauerkonflikt mit den Palästinensern für Israel nicht mehr ausschließlich eine Belastung darstelle, sondern zu einem hochprofitablen Geschäft mutiert sei.

In Israel erregte der Film eine Kontroverse, auf dem Internationalen Filmfestival in Tel Aviv wurde er als bestes Regiedebüt ausgezeichnet.  Siehe Video hier:
https://www.youtube.com/watch?v=0cI0YOVvr7c



[Vid] Wake-up Call: Meet Israel’s new government - Ami Kaufman - The ministers comprising Israel’s 34th government are the most right wing ever, almost entirely oppose the two-state solution, and have a rich history of legislative attacks on human rights organizations and democratic institutions. Ami Kaufman has a wake-up call for you. >>>

Pro-Israel wealthy Jews feature in ‘Forward,’ Christie roast, and U of Michigan censorship US Politics - Philip Weiss - This has been a remarkable season for talking about pro-Israel Jewish money in the U.S. political process– a conversation about political power. Here are three news stories about Jewish wealth and political influence.

First, Chris Christie attended a press roast in Hamilton, N.J. two nights ago. Bloomberg’s Elise Young reports the media spoofed him in songs: Another song, “If I Were a Rich Man” from Broadway’s “Fiddler on the Roof,” was reworked: “I’m not Sheldon Adelson’s boy/I’ll tell him I’m another hopeless goy.”


The Forward also mentions Adelson (who wants to nuke Iran, who regretted serving in the American army rather than the Israeli one) in a story called, “Who the Jewish Billionaires Are Backing for 2016″. A quick look at the list of top political donors for 2014 reveals a striking fact: At least a third of the most generous 50 mega-givers were Jewish. In fact, contributions from Jewish billionaires and multi-millionaires dominated the top 10 spots on the list… Political activists have known for years that members of the Jewish community are over-represented in the field of political contributions…

The Forward doesn’t leave out Democrats. [Hillary] Clinton comes with her own rolodex of major Jewish donors, many of whom funded her 2000 Senate race and her unsuccessful 2008 presidential bid.

The list at the Forward includes many Jews for whom Israel is the only thing. Adelson, Saban, Norman Braman, Paul Singer, Bernard Marcus. And it is still the case that Jewish money is perceived as Zionist. President Obama himself quipped that his early supporters were a “cabal”; and they were all liberal Zionists. >>>

This time Haneen Zoabi went too far - Palestinian MK Haneen Zoabi bravely came out against violence directed at women and the way firearms are being used to terrorize the residents of Arab towns. But the demand for ‘social oversight’ over the mosques takes the matter one step too far. - Samah Salaime -

A painful and very important discussion is taking place in the Arab community in Israel, especially among those who are active on Facebook. And at the center of it is Palestinian MK Haneen Zoabi. The conversation harks back to the women’s marathon in the city of Tira and the violent threats against its organizer — a woman. So you would have already heard of and been impressed by the support offered by members of the Joint List for the struggle by Arab women against violence as well as the exclusion of women from the public sphere.

For Zoabi this is an issue close to her heart; it stokes the fire in her belly. She posted a status on Facebook in which she asked who are those “barbarians” who are terrorizing the lives of residents with their violence and their weapons. Zoabi wrote of social terrorism against women, and women’s freedom of movement, expression and conduct. >>>

Amal Murkus sings "On this Earth" by Mahmoud Darwish, with paintings of Ismail Shammout

US blocks nuclear disarmament move over Israel concerns - Washington thwarts UN NPT meeting’s final document, accuses Egypt and others of manipulating process to single out Jewish state -

The United States on Friday blocked a global document toward ridding the world of nuclear weapons, saying Egypt and other states “cynically manipulated” the process by trying to set a deadline for Israel and its neighbors to meet within months on a Middle East zone free of such weapons. >>>

24. 5. 2015

Podiumsdiskussion mit den Parteien in der Bremischen Bürgerschaft über die Sicherheit Israels und die “deutsche Staatsraison” - Avi Primor in Bremen: “… und nicht gleich ‘Antisemitismus!’ schreien. Das ist doch wahnsinnig”! - 23. Mai 2015 - Sönke Hundt - Avi Primor war Israels Botschafter in Deutschland von 1993 bis 1999. Er sprach am 21. Mai 2015 im Festsaal der Bremischen Bürgerschaft auf Einladung der Senatskanzlei und anlässlich des 50. Jahrestages der Aufnahme diplomatischer Beziehungen über “Der israelisch-deutsche Dialog – heute, gestern, morgen”. Avi Primor wurde 1933 als Sohn eines niederländischen Einwanderers in Israel geboren. Vielleicht rührte daher seine unnachahmliche Art, mit großer Leichtigkeit und Freundlichkeit über die so schwierigen Beziehungen zwischen Juden, Israelis, Arabern, Palästinensern und den Deutschen zu reden. Immer anschaulich, immer lebendig und mit vielen Geschichten aus seiner Familie und aus seiner Tätigkeit als Diplomat der höchsten Ebene. Vor allem aber und überaus wohltuend: so völlig unpathetisch. Am besten, man hört sich den Audio-Mitschnitt an. Dann bekommt man den lockeren und völlig unangestrengten Tonfall des alten Pragmatikers am besten mit.

Christian Weber, der Präsident der Bürgerschaft als Gastgeber des Abends, klang da in seiner Begrüßung ganz anders, ganz wie der mit Schuld beladene und deswegen jetzt bedingungslos philosemitische Deutsche. Seine Stimme bebte vernehmbar, als er daran erinnerte, wie Angela Merkel 2008 vor der israelischen Knesset von der “deutschen Staatsraison” und von der “historischen Verantwortung” gesprochen habe, die “niemals verhandelbar” sein dürfe. Dass 70 Jahre nach der Befreiung von Auschwitz auf deutschen Straßen wieder Parolen wie “Juden ins Gas” auftauchen würden, wäre eine Schande und unerträglich. Christian Weber zitierte mit großer Empörung aus “jüngeren Umfrageergebnissen”, wonach ein Fünftel bis ein Drittel der Deutschen antisemitisch eingestellt sei.

Sympathie der Deutschen für Israel – oder “Was heißt Antisemitismus”?

Das sah Avi Primor wohl etwas anders. Entweder hatte er andere Umfragen über die Meinungen der deutschen Bevölkerung über Israel gelesen oder er interpretierte sie anders. Es sei richtig, die Beziehungen zwischen den Ländern Israel und Deutschand seien
gefährdet. Zwei Drittel der Deutschen hätten ihre Sympathie für Israel in den letzten Jahren verloren. “Aber warum haben sie sie verloren?”, fragte Primor. Seine Antwort: “Natürlich wegen der israelischen Politik, wegen der israelischen Politik in den besetzten Gebieten, gegenüber den Palästinensern, wegen der Besatzung, dem Siedlungsbau und allem, was man aus diesem Bereich hört.” >>>

Video zum anhören anklicken

audio-Mitschnitt Teil 1
audio-Mitschnitt Teil 2

Es gibt eine Sonderbriefmarke "Handala" - eine Idee von Gertrud Nehls und dem "Förderverein Medical Center Beit Sahour"

Im Krankenhaus in Beit Sahour, das 1988 von M. Nassar gegründet wurde, und das vom Verein seit vielen Jahren unterstützt wird, hängt im Eingang der kleine Handala als Relief! Ich denke mir dazu, dass er sich so seine Gedanken macht über diese Welt, und dass es in diesem Krankenhaus viel zum Nachdenken gibt!

Handala ist nun auf einer Sondermarke zu sehen: die Marke ist für Briefporto mit 0,62 € geeignet. Ein Bogen enthält 20 Briefmarken!

Selbstkostenpreis: 16,- €,  Spenden gehen an den "Förderverein Medical Center Beit Sahour"
Bestellung der Briefmarke an Gertrud Nehls:  
concerned39@gmx.de
 

Wer ist Handala? - Der barfüßige und zerschlissene Kleidung tragende Junge mit dem runden Kopf ist eine Komikfigur des Zeichners Naji al-Ali. Beide, Zeichner und sein zehnjähriger Held, sind im Flüchtlingslager groß geworden. An den Mauern des A'in el Helwe Flüchtlingslagers begann Naji al-Ali seine künstlerische Karriere . Daraufhin veröffentlichte er seine provokativen Karikaturen in mehreren arabischen Zeitungen und Handala wurde zu der bekanntesten Figuren Palästinas. Als Kritiker der israelischen Besatzungspolitik war er bei Israelis genauso wie bei Führern arabischer Länder, denen er Untätigkeit vorwarf, unbeliebt. 1987 wurde Naji al-Ali in London ermordet. Dieser Mord blieb bis heute ungeklärt.

Handala - zu deutsch "bittere Pflanze" - verkörpert gleichsam das Gewissen von Flüchtlingen und ist Ausdruck ihrer Ausdauer sowie ihrer Hoffnung auf Rückkehr in die Heimat. Handalas Haar ist igelgleich - Zeichen des Selbstschutzes. Seine Füße tragen keine Schuhe - wegen seiner Armut. Seine Hände sind auf dem Rücken verschränkt - Symbol der Ablehnung des Lebens in der Diaspora. Nadschi al-Ali, der selbst als 10 Jähriger im Jahr 1948 aus Palästina vertrieben wurde, sagte in einem Interview, dass der junge Handala 10 Jahre alt bleiben wird, bis er eines Tages nach Palästina zurückkehrt.
 

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Aktuelle  Nachrichten

Hoher SHABAK-Offizier begeht Selbstmord

Israel seizes 790 Palestinian firms in Jerusalem
 .Some 790 Palestinian firms based in occupied Jerusalem are being transferred to Jewish ownership, Jordanian newspaper Al-Ghad reported yesterday.

Soldiers Kidnap Six Palestinians from the Al-Aqsa Mosque

Which Countries Are Failing to Deliver Gaza Aid-

Soldier pays the price for criticizing the Israel army

Israel To Confiscate 820 Dunams For New Settlements’ Dumping Ground

UNRWA High School Principal Injured By Gunmen Fire In Khan Younis

Two Israelis Stabbed In Jerusalem

Venezuela to Boost Palestine to Full Embassy Status

Israeli Forces Continue to Fire on Gaza Fishermen & Farmers

Detainee Begins Hunger Strike in Protest of Familial Visit Deprivation

Hotovely- "The whole land of Israel belongs to the Jews”

23. 5. 2015

Israel stellt Palästinensern Trinkwasser ab

Palästina-Frage entzweit Israels neue Regierung

Report: Majority of refugees have left Yarmouk camp

Gaza economy `on verge of collapse`, with world`s highest unemployment

Settlers turning West Bank church compound into new outpost

An Australian Israeli IDF soldier Corporal Shachar Berrin, has been sentenced to one weeks prison in Israel for criticizing Israel's position in occupying Palestine.

Obama gives $1.9 billion in weapons as welcome gift to Israel’s racist government

When the police start acting like a gang

Daniel Barenboim-Edward Said music academy to celebrate new center

Soldiers Kidnap Three Palestinians From Jenin And Hebron

Israeli Extremists Smash Doors Of Palestinian Stores In Hebron

New US-Israeli Weapons Deal Approved by Congress

Qabha Released After 10 Months Imprisonment, Jarrar's Release Pending Military Order

At Least Seven Palestinians Injured In Silwad

Soldiers Attack Bil’in’s Weekly Protest

22. 5. 2015

Expert: Olive harvest to decline to half of annual average

In occupied W. Bank, olive harvest brings little joy

Israel confirms its new ministers - where are the sanctions?

Pax Christi International in favour of recognition of the state of Palestine and a ban on settlements

VIDEO - Skateboardfieber in Palästina - das SOS-Kinderdorf Bethlehem wird Treffpunkt der Skateboardszene

Israeli settlers and police assault Palestinian guards at Al-Aqsa mosque

Blatter will Streit zwischen Israel und Palästina schlichten


Palästina rückt nicht von Forderung nach Israel-Ausschluss ab

Mit Unverständnis reagierte Niersbach auf den Antrag Palästinas, wonach Israel ausgeschlossen werden soll. "Das ist ein untragbarer Vorgang. Dieser Antrag hätte gar nicht erst auf die Tagesordnung kommen dürfen", sagte Niersbach.

Die UNO fordert Einstellung des Siedlungsbaus durch Israel

Mahmud Abbas traf die EU-Außenbeauftragte Mogherini

Verhärtete Fronten
Die Jüdische Gemeinde bleibt dem Rat der Religionen weiter fern. Sie hatte das Gremium im vergangenen Sommer nach scharfer Kritik von zwei Ratsmitgliedern an Israel verlassen.

Barghouthi: the EU is not biased, it is only sick of Israel‘s behaviour

UN resolution to impose 18-month deadline on Palestinian state talks

PLO’s Erekat: Netanyahu Paves Way to More Racism, Extremism

Screening: 5 Broken Cameras with Director Q&A

SYRIZA MPs preparing vote for recognition of Palestine

Venezuela declares solidarity with Palestine


Venezuela affirms support for Palestinian statehood

Ambassador in Moscow: Arab Countries Drafting New UN Resolution on Palestine

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