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SAMSTAG - 23. 8. 2014 - 01:05



Fotos - Martin Lejeune - mehr >>>

Das ist das besonders Schlimme am Leben im Gazastreifen. Es gibt keine Zeit, um zu trauern. Trauern die Menschen in dem einen Moment noch um ein Familienmitglied, das gerade durch eine Bombe ermordet wurde, so trauern sie im nächsten Moment schon um einen engen Freund, der dem ständigen Raketen- und Granatenbeschuß zum Opfer fällt.

Nachfolgend mein aktueller Bericht aus Gaza. - 22. 8. 2014  Martin Lejeune - Während die Menschen in Gaza noch immer um Ali Mohammed al-Deif, den sieben Monate jungen Sohn von Mohammed al-Deif, dem Kommandeur der al-Qassam-Brigaden, trauern, und um Widad al-Deif, der Ehefrau von Mohammed al-Deif, sowie um Sara al-Deif, der dreijährigen Tochter von Mohammed al-Deif, ereignen sich schon die nächsten Anschläge auf Zivilisten und auf palästinensische Führer im Gazastreifen. Das ist das besonders Schlimme am Leben im Gazastreifen. Es gibt keine Zeit, um zu trauern. Trauern die Menschen in dem einen Moment noch um ein Familienmitglied, das gerade durch eine Bombe ermordet wurde, so trauern sie im nächsten Moment schon um einen engen Freund, der dem ständigen Raketen- und Granatenbeschuß zum Opfer fällt. Erschütternde Details berichtet die Presse über die Ausrottung der Familie al-Deif. Sechs Guided Bomb Units 28 (die militärische Abkürzung dafür lautet GBUs-28) warf die israelische Luftwaffe in der Nacht vom 19.08 auf den 20.08. auf das Haus der Familie al-Dalou im belebten Stadtviertel Sheikh Radwan in Gaza-Stadt. Sechs GBUs-28 auf das Haus einer Familie in einem dichtbesiedelten Wohnviertel einer Großstadt. Das sind sechsmal 5.000 Pfund, umgerechnet also 2.268 kg Sprengkraft pro Bombe. Sechs 2,3 Tonnen-Bomben werden in dieser Nacht auf das private Wohnhaus der Familie al-Dalou abgeworfen, während die Kinder und Frauen friedlich in ihren Betten schlafen. Diese völlig übertriebenen Mittel werden eingesetzt, nur um einen einzigen Mann zu töten: Mohammed al-Deif, einen allseits beliebten Führer der Palästinenser. Wer auf den Straßen Gazas nach al-Deif fragt, wird niemanden finden, der nicht hinter ihm steht. Wie ein Held wird er verehrt. Wurde al-Deif getroffen von den sechs GBU-28-Bomben? Abu Obeida, der Sprecher der al-Qassam-Bridagen, sagt nein. Aber die Familie von Mohammed al-Deif wurde ausgelöscht. Das ist bestätigt und bewiesen. Noch in al-Khalil, einem 50 Kilometer entfernten Wohnort, spürten die Menschen die Erschütterungen des Erdbodens, die verursacht wurden durch den Abwurf der sechs GBUs-28 auf das Haus der Familie al-Dalou.

Am 21.08. verlor Issam Younis, der Direktor des bekannten Menschenrechtszentrums Al Mezan, seinen 79-jährigen Vater und seine Stiefmutter bei einem israelischen Angriff in Rafah. Mehrere Familienmitglieder, darunter die Brüder Issams und deren Familien, wurden verletzt, als gegen 2:30 Uhr sein Elternhaus in Rafah bei dem israelischen Angriff getroffen wurde. Am 10. August bereits wurde der Al Mezan-Mitarbeiter Anwar al-Za'aneen durch eine israelische Drohne getötet, als er beschädigte Wasserleitungen an seinem Wohnhaus inspizierte. Anwar al-Za'aneen wurde 41 Jahre alt. "Das ist Wahnsinn", heißt es aus dem Umfeld der Getöteten, denn Al Mezan berichtet aus dem Gazastreifen unter anderem über Menschenrechtsverstöße der Hamas, dem von Israel auserkorenen Todfeind.

Am 21.08. wurden vier Angehörige einer Familie, darunter drei Kinder, in Gaza-Stadt durch Raketenbeschuß der israelischen Luftwaffe getötet. Als die Angehörigen und Verwandten der vier Getöteten daraufhin auf dem Friedhof Sheikh Radwan in Gaza-Stadt ein Grab für die vier Getöteten schaufelten, wurden die Trauernden erneut bombardiert. Vier weitere Verwandte der kurz zuvor bereit vier Getöteten wurden durch den Angriff auf den Friedhof getötet. Es gibt in Gaza nicht nur keine Zeit, um zu trauern. Die israelische Tötungsmaschinerie läuft derart auf Hochtouren, daß sie die Menschen in Gaza nicht einmal ohne Bombenterror ihre Toten begraben läßt. Selbst die Totengräber der getöteten Kinder werden auf dem Friedhof bombardiert und getötet.

Man weiß in Gaza nicht, ob man nicht sogar als friedlicher ziviler Mensch selber einmal zum nächsten Ziel wird, sobald man hinaus auf die Straße geht. Denn jeder Zivilist, jeder >>>

Sohn des Todes - Uri Avnery, 23.8.14 - DER KRIEG war vorüber Die Familien kehrten in ihre Kibbuzim in der Nähe des Gazastreifens zurück. Die Kindergärten öffneten wieder. Die Feuerpause war in Kraft und wurde verlängert und  noch einmal verlängert. Offensichtlich waren beide Seiten erschöpft.
Und dann kam plötzlich der Krieg zurück.
Was ist geschehen? Nun, die Hamas hat mitten in der Feuerpause  Raketen in Richtung Bersheva  abgeschossen.
Warum? Nicht warum? Man weiß doch, wie die Terroristen sind. Blutrünstig. Sie können nicht anders – genau wie Skorpione.
Doch so einfach ist es nicht.
 
DIE KAIRO-Gespräche waren fast ein Erfolg, oder so schien es. Aber Benjamin Netanjahu war in Schwierigkeiten. Er verbarg den Entwurf eines ägyptischen Abkommens für eine lange Feuerpause sogar vor seinen Kabinett-Kollegen. Sie erfuhren davon erst durch die Medien, die es aus palästinensischen Quellen mitteilten.
Anscheinend  sagte der Entwurf, dass die Blockade sehr gelockert werden würde, wenn  nicht gar offiziell beendet. Gespräche über den Bau eines Hafens und eines Flughafens würden innerhalb eines Monats  beginnen.


Was? Wie kam Israel da heraus? Nach all dem Schießen und Töten: 64  israelische Soldaten waren tot ( über 2000 Pal. ) – nach all den grandiosen Reden über unseren gewaltigen Sieg, war das alles? Kein Wunder, Netanjahu versuchte, das Dokument  zurückzuhalten. Die israelische Delegation wurde ohne Unterzeichnung nach Hause gerufen. Die verzweifelten ägyptischen Vermittler bekamen weitere 24 Stunden Verlängerung der Feuerpause. Sie sollte Dienstag um Mitternacht  ablaufen, aber auf beiden Seiten erwartete man, dass sie immer wieder verlängert würde.  Und dann geschah es.

Etwa um 16 Uhr  wurden drei Raketen nach Beer Sheba abgeschossen und fielen aufs offene Feld. Keine Warnung durch Sirenen. Seltsam. Hamas leugnete, sie abgeschossen zu haben, und keine andere palästinensische Organisation übernahm die Verantwortung. Das war seltsam. Nach jedem vorhergehenden Abfeuern von Gaza  hat eine palästinensische Organisation immer stolz  ihren Anspruch   behauptet.


Wie üblich starteten israelische Flugzeuge sofort, um  zur Vergeltung und Gebäude im Gazastreifen zu bombardieren. Wie gewöhnlich regneten Raketen auf Israel. (Ich hörte die Abfangjäger in Tel Aviv)
Geschäfte wie gewöhnlich? Nicht ganz.


Zuerst wurde bekannt, dass eine Stunde, bevor die Raketen hereinkamen, die israelische Bevölkerung nahe Gaza durch die Armee gewarnt wurde, ihre  Schutzkeller und „sicheren Räume“ vorzubereiten.

 
Dann kam heraus, dass das erste getroffene Gebäude in Gaza der Familie eines Hamas-Militärkommandeurs  gehörte. Drei Leute wurden getötet unter ihnen ein Baby und seine Mutter.


Und dann verbreiteten sich die Nachrichten. Es war die Familie von Mohammed Daif, dem  Kommandeur der 
Kassam-Brigaden
, des Militärflügels der Hamas. (Qassam war ein palästinensischer Held, der erste Rebell gegen die britische Herrschaft in Palästina in den 30er-Jahren. Er wurde  gejagt und  von den Briten getötet). Unter den Getöteten dieser Woche waren Daifs Frau  und sein Sohn  der noch ein Baby war. Es scheint,  Daif selbst war nicht dort. >>>

„Wir sind Rassisten“ - Jüdische Israelis bekennen sich zur Apartheid - Die Mehrheit der israelischen Juden möchte die arabische Bevölkerung aus ihrer Lebenswelt verbannen. Das ergab eine Studie, die das Meinungsforschungsinstitut Dialog im Auftrag der US-amerikanischen NGO New Israel Fund (NIF) durchgeführt hat. 74 Prozent bestehen auf getrennten Straßen für Juden und Palästinenser im seit 1967 von Israel besetzten Westjordanland. Immerhin 42 Prozent möchten nicht, dass ihr Nachwuchs in der Schule zusammen mit arabischen Kindern unterrichtet wird. 47 Prozent stimmen sogar einem Transfer von israelischen Arabern aus dem israelischen Kernland auf die Westbank zu (40 Prozent sprechen sich dagegen aus).

Auch eine weitergehende Entrechtung und Diskriminierung der arabischen Bevölkerung wird mehrheitlich von den jüdischen Israelis gewünscht: 49 Prozent fordern, dass der Staat generell jüdische Bürger gegenüber arabischen bevorzugen soll. 59 Prozent lehnen eine Gleichbehandlung von jüdischen und arabischen Bewerbern bei der Arbeitsplatzvergabe im öffentlichen Dienst ab. Im Falle einer offiziellen Annektierung des Westjordanlands durch Israel wollen 69 Prozent >>>


Moshe Feiglin and the 'liberation' of Gaza >>>
Op-Ed: My Outline for a Solution in Gaza >>>
Knesset member: Retake Gaza, put civilians in 'tent camps' >>>
 Über den Rubikon? Die Zerstörung Gazas - Jakob Rieken >>>



Das Töten geht weiter - Laut UNICEF brauchen Hunderttausende Kinder in Gaza sofort Hilfe. Resolutionsentwurf im UN-Sicherheitsrat. Israel fliegt neue Angriffe - Karin Leukefeld - Die Angriffe Israels auf den Gazastreifen gehen ungebremst weiter. Nach einem Bericht des UN-Kinderhilfswerks (UNICEF) sind allein in den ersten 48 Stunden seit Beginn der neuerlichen Attacken am Dienstag neun Kinder getötet wurden. Wie die Leiterin des UNICEF-Programms in Gaza, Pernilla Ironside, am Donnerstag in New York berichtete, brauchen 337000 Kinder »sofortige psychosoziale Hilfe«. Nicht nur wegen der vielen Toten und der Zerstörung seien sie sowohl physisch als auch emotional und psychisch in größter Not, sondern auch weil es »keinen sicheren Platz in Gaza« gebe. »Es gibt keine einzige Familie in Gaza, die nicht persönlich Tod, Verletzung, den Verlust ihres Zuhauses, große Zerstörung oder Vertreibung erlebt hat.« Das neue Schuljahr beginne bald, doch mehr als 200 Schulen seien zerstört, sagte Ironside. Wenn man jetzt mit dem Wiederaufbau in Gaza beginne, könne es »18 Jahre dauern«, um die 17000 Wohnungen und Häuser wiederzuerrichten, die zerstört worden seien. >>>

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Gazas Kinder: Israel schafft eine neue Generation von Feinden - Harriet Sherwood in Beit Lahia - Najia Warshaga, 9 Jahre alt, ist  eine Veteranin von 3 Konflikten in Gaza. Sie kann nicht normal schlafen und ist immer   ängstlich. Sie lebt jetzt im Haus ihres Onkels in Beit lahia, Gazastreifen. Sie wurde in der UNRWA-Schule verletzt, von der vermutet wurde, dass sie fliehenden  Familien Sicherheit gewährt.

Sie scheint das kollektive Leiden der Kinder des Gazastreifens darzustellen: ein kleines Mädchen, die Augen niedergeschlagen, Tränen um die Wimpern, eine mit Blut verschmierte Stirn, Qualen sind ihr ins Gesicht geschrieben.


Ihr Bild wurde  am Nachmittag  des Granatfeuers  in der UN-Schule in Jabaliya aufgenommen, da man dachte, diese sei ein Schutz vor dem Krieg. „Die Welt steht blamiert daneben,“ erklärt ein schockierter UN-Mitarbeiter, nachdem 15 Leute starben und mehr als 100 verletzt wurden.


Das Mädchen, dessen Bild rund um die Welt ging, ist Najia. Die im Alter von 9 schon eine Veteranin von drei blutigen Konflikten in Gaza ist. vier Wochen dieses Krieges, bei dem mindestens 447 Kinder getötet  und 2744 verletzt wurden, nach der UN. Tausende mehr sind schwer traumatisiert  - unter ihnen Najia.


Ihre  von israelischen Luftschlägen  auf die UN-Schule verursachten Verletzungen  wurden behandelt.  9 Tage nach der Bombardierung der Schule liegt M. auf dem Sofa im Haus eines Verwandten,  wo sie jetzt bleibt. Während sie sich erinnert, was geschah und davon erzählt, verdreht sie ihre Hände: „Ich war im Klassenzimmer Nr. eins und schlief. Da gab es einen großen Bumms, meine Mutter nahm uns in ihre Arme, dann landete noch eine Rakete. Ich schrie und weinte“, sagte sie.


Denkt sie weiter darüber nach? Eine Pause, dann nickt sie und  mit leiser Stimme: „ Ich träume von dem, was geschah.“ Ihre Mutter Majdolen, 31, ergänzt die Lücken in Najias  dürftigem Bericht. Die Familie verließ ihre Wohnung in Beit Lahya, nah >>>

Cease Fire Deal / 14.8.14  - Die ägyptische Zeitung al-Shorouk /Freitag publizierte, welche 11 Punkte eines Waffenstillstands-Abkommens Ägypten der Hamas und Israel vorgeschlagen hat. - PIEF POST, 14. August 2014 – Ranjan Solomon

1.)    Israel wird alle Angriffe auf Gaza stoppen – am Land, im Wasser und aus der Luft. Es wird kein Eindringen nach Gaza am Boden geben.

2.)    Alle palästinensischen Parteien in Gaza werden alle Angriffe gegen Israel am Lande, im Wasser und aus der Luft stoppen, und werden  Tunnelbauten von Gaza nach Israel einstellen.

3.)    Die Öffnung der Übergänge  zwischen Israel und Gaza – Übergänge für Menschen und Waren – werden gestattet, um Gaza wieder aufzubauen. Der Gütertransfer zwischen Gaza und der Westbank wird gestattet gemäß den Vereinbarungen, die zwischen Israel und der Palästinensischen Autorität (PA) zu treffen sind.

4.)    Die israelischen Behörden werden mit der PA alle mit Gaza und seinem Wiederaufbau zusammenhängenden Geldtransfers koordinieren.

5.)    Die Entfernung der Pufferzonen entlang dem Sicherheitszaun im Norden und Osten des Gazastreifens und die Besetzung durch Streitkräfte der PA in diesen Gebieten, beginnend mit 1. Jänner 2015. Dieses wird in mehreren Schritten erfolgen: Zuerst werden die Pufferzonen auf 300 m von der Grenze entfernt reduziert, dann 100 m und zuletzt werden die Pufferzonen ganz entfernt zugleich mit dem Aufmarsch der PA-Truppen.

6.)    Die Fischfangzone vor der Küste Gazas wird in Koordination zwischen Israel und der PA sofort auf 6 Seemeilen ausgedehnt, und wird schrittweise auf 12 Seemeilen erweitert.

7.)    Israel wird die PA bei der Wiederherstellung der zerstörten Infrastruktur in Gaza unterstützen, und wird jene Bewohner Gazas mit der Lieferung der Lebensgrundlagen  unterstützen, die wegen der Kämpfe gezwungen waren, aus ihren Häusern zu flüchten. Israel wird den Verwundeten medizinische Hilfe geben, und wird die Beförderung von humanitären Hilfsgütern und Nahrungsmitteln durch die Übergänge durchführen.

8.)    Die PA wird in Koordination mit Israel und internationalen Hilfsgruppen die Grund-materialen für den Wiederaufbau Gazas zur Verfügung stellen nach Angabe eines vorher bestimmten Planes, um den vorher aus ihren Häusern Vertriebenen die eheste Rückkehr zu ermöglichen.

9.)    Ägypten ersucht die Internationale Gemeinschaft flehentlich um schnelle humanitäre und finanzielle Hilfe für den Wiederaufbau Gazas nach einem vorher bestimmten Plan.

     10.) Nach der Stabilisierung des Waffenstillstands und der Rückkehr Gazas zum normalen Leben werden die Seiten ihre indirekten Verhandlungen in Kairo nach Unterzeichnung   des Vertrages innerhalb eines Monats beenden. Der Austausch von Gefangenen undToten wird in dieser Zeit auch diskutiert.

     11.) Über die Möglichkeit, in Gaza einen Flughafen und einen Seehafen zu bauen, wird in Übereinstimmung mit den Osloer Verträgen und anderen früheren Vereinbarungen  diskutiert werden.

Quelle: http://www.timesofisrael.com/text-of-egypts-11-point-ceasefire-proposal/

PALMYRA VERLAG

Khaled Hroub

Hamas

Die islamische Bewegung in Palästina


Aus dem Englischen von Michael Schiffmann
256 Seiten
13,5 x 21 cm Broschur
€ 17,90 (D)
€ 18,40 (A) SFr 31,70
ISBN 978-3-930378-77-7

Pressespiegel:
Wirkliches Hintergrundwissen über die »Bewegung des islamischen Widerstands«, arabisch abgekürzt Hamas (was zusätzlich »Hingabe« bedeutet), ist die Ausnahme – und beileibe nicht von jedem erwünscht. Als die Politologin Helga Baumgarten 2006 das erste grundlegende Buch über die Hamas auf Deutsch vorlegte, wurden mehrere ihrer Lesungen von Störern gesprengt. Der Publizist Henryk M. Broder ging die Autorin zeitgleich ebenso infam wie unterhalb der Gürtellinie auf seiner »Achse des Guten« an.
 Nun liegt ein zweites, sehr lesenswertes Buch über die Hamas vor. Der palästinensische Journalist Khaled Hroub erzählt Geschichte und Hintergründe der »islamischen Bewegung in Palästina«. Die von ihm gewählte essayistische Form erzeugt ihren eigenen Sog, seine in Frageform gefasste Gliederung befördert die gute Lesbarkeit zusätzlich. »Ist die Hamas eine antisemitische Organisation?« fragt er beispielsweise und kommt zu dem argumentativ überzeugend vorgebrachten Schluss: »Die Organisation muss als antizionistisch, aber nicht als antijüdisch charakterisiert werden.«
 Wobei natürlich die in Sachen Israel/Palästina vorherrschende »mentale Festplatte« in Deutschland bei dieser Formatierung Alarm schlägt. Antizionistisch, antijüdisch, antisemitisch: Wo liegt da, bitteschön, der Unterschied? Es gibt ihn, und Hroub legt ihn ausführlich dar. >>>


Hamas - Der politische Islam in Palästina - Helga Baumgarten >>>

Collage zum vergrößern anklicken

Verletzte aus Gaza werden in Westerstede klinik behandelt


PalMed Deutschland empfängt die ersten Verletzten aus Gaza
- Die erste Gruppe verletzter Palästinenser aus dem Gaza-Streifen ist im Flughafen München angekommen. Am Flughafen wurden die Verletzten samt Begleitpersonen von Spezialisten und Helfern in Empfang genommen. Die schwerverletzten Patienten, ein Kind und zwei Frauen, wurden dann per Spezialtransport sofort ins Krankenhaus Ammerland in Niedersachsen transportiert, wo Chefarzt Herr Dr. Muneer Deeb die Aufsicht über die Behandlung übernimmt. Die Ammerlandklinik, die Erfahrung mit der Behandlung von Verletzten aus Krisenregionen hat, übernimmt die Behandlung kostenfrei. Herr Dr. Deeb ist der ärztliche Leiter der Abteilung für Chirugie an der Ammerlandklinik, er ist aktives Mitglied von PalMed Deutschland und ehemaliger Vorsitzender dieses Deutsch-Palästinensischen Ärzteforums. Dies ist das erste Mal, dass Verletzte aus dem Gaza-Streifen zur Behandlung nach Deutschland gebracht werden. Dr. Ashraf Dada, Vorsitzender von PalMed Deutschland dankt der Ammerlandklinik, der Bundesrepublik Deutschland sowie der Europe Health für diese humanitäre medizinische Hilfeleistung. Er erwähnte, dass PalMed Deutschland sich weiterhin bemühen werde, Verletzte aus dem Gazastreifen nach Deutschland zu bringen. Andere Krankenhäuser haben sich ebenfalls bereit gezeigt, Verletzte zu behandeln. PalMed Deutschland wurde 2007 gegründet und ist die größte Organisation deutscher Ärzte palästinensischer Abstammung. PalMed hat bereits während des laufenden Krieges mehrere Ärztedelegationen in den Gazastreifen gesendet und trug neben anderen Ärzteorganisationen zur Behandlung von Kriegsopfern bei.
 


Opfer des Gaza-Konflikts in Westerstede operiert - Sundus, Maisara und Vausia sind erschöpft, aber die erste Nacht in der Ammerland-Klinik in Westerstede haben die drei Frauen aus dem Gazastreifen gut überstanden. Am Freitagmorgen haben die Ärzte bereits erste Untersuchungen durchgeführt. Der Zustand der drei verletzten Frauen sei stabil, sagte ein Sprecher der Klinik. Sie sind die ersten Kriegsverletzten aus dem Gazastreifen, die in Deutschland behandelt werden. >>>
 

Verletzte aus Gaza in Westerstede .>>>
Schwerverletzte aus Gaza in Westerstede angekommen>>>

22. 8. 2014

Aktion zur sofortigen Ӧffnung von Rafah - Bitte fordert weiterhin, dass die ӓgyptische Regierung den Grenzübergang Rafah ӧffnet. Schickt uns Eure Briefe an die Botschaft, zusammen mit einem Foto, auf dem Ihr ein Plakat mit einer Botschaft haltet, z. B. 'Ӧffnet Rafah

Jetzt- Schluss mit der ӓgyptischen Komplizenschaft an Israels Vӧlkermord' an: openrafahnow@gmail.com.

Eure Fotos und Briefe werden auf unserer Facebookseite 'Open Rafah permanently and unconditionally' [Ӧffnet Rafah auf Dauer und ohne Bedingungen] verӧffentlicht.

Unsere Aktion folgt einem Aufruf unserer Mitmenschen und Kameraden in Gaza, die uns gebeten haben, die Komplizenschaft der ӓgyptischen Regierung an Israels Vӧlkermord an den Menschen in Gaza zu beenden. Wir rufen alle Menschen zur Teilnahme an dieser Aktion auf: Wendet Euch an die ӧrtliche Botschaft und protestiert gegen die ӓgyptische Zusammenarbeit mit einer illegalen und unmenschlichen Belagerung, die eine schwer leidende Bevӧlkerung isoliert.

Trotz eines Aufrufs von Ӓgyptern zur Aufhebung der Blockade hat die ӓgyptische Regierung stattdessen den israelischen Plan für eine Rückkehr zum Status quo eines langsamen Vӧlkermordes unterstützt. Die ӓgyptische Regierung sagt, dass der Grenzübergang Rafah geӧffnet wurde. In Wirklichkeit bleibt der Grenzübergang geschlossen, mit einigen viel zu wenigen Ausnahmen.

Seit sieben Jahren steht Gaza unter einer brutalen und tӧdlichen Belagerung, die von Israel auferlegt wurde und durch die Mitarbeit der ӓgyptischen Regierung vervollstӓndigt wird, um die Bewegungsfreiheit von Menschen und Produkten extrem zu beschrӓnken.
Nach der mutwilligen Zerstӧrung und Verwüstung, die Israel in Gaza in den vergangenen fünf Wochen verursachte, ist es jetzt noch wichtiger, dass wir von der ӓgyptischen Regierung eine volle Ӧffnung von Rafah fordern.

Seit dem 7. Juli wurden mehr als 2016 Palӓstinenser getӧtet und mehr als 19101 Palӓstinenser verletzt. Die ӓgyptische Regierung macht sich durch ihre Weigerung zur Ӧffnung der Grenze mitschuldig an Israels Vӧlkermord an einer eingesperrten Bevӧlkerung.
Vielen Dank für Eure Aktionen! Verteidigt die belagerten Menschen in Gaza! Rafah muss jetzt geӧffnet werden! 
Übersetzt und bearbeitet von Martina Lauer - http://palsolidarity.org/2014/08/action-alert-open-rafah-now/

Nach dem Tod von Kommandanten - Hamas droht mit Vergeltung - Israels Regierungschef Netanjahu will erneut Reservisten mobilisieren. Palästinenserpräsident Abbas trifft sich mit Hamas-Chef Mashal. - Susanne Knaul - Die moderate politische Palästinenserführung der Fatah setzt unterdessen die Bemühungen um eine diplomatische Lösung fort. Präsident Mahmud Abbas reiste gestern nach Doha, um sich mit dem Chef des Hamas-Politbüros, Khaled Mashal, zu beraten. Obschon bei den Gesprächen erklärtermaßen eine „gute Atmosphäre“ herrschte, gab sich Mashal weiterhin gestern unnachgiebig und kündigte an, nicht an den Verhandlungstisch zurückzukehren, „bis Israel unseren Forderungen nachgibt“.

Netanjahu sieht Chance für Verhandlungen

Regierungschef Netanjahu stellte im Verlauf einer Pressekonferenz am Mittwochabend einen „neuen politischen Horizont“ in Aussicht. Im Anschluß an die Gefechte werde er sich dafür einsetzen, die Verhandlungen mit Abbas und seiner „palästinensischen Regierung, die dem Frieden mit Israel verpflichtet ist“, fortzusetzen. Die Bedingungen für ein Gelingen des Dialogs über eine Zweistaatenlösung hätten sich verändert, meine Netanjahu. „Es ist heute viel leichter für uns, unsere Sicherheitsbedürfnisse zu erklären.“

Außerdem könnten die regionalen Veränderungen „neue Möglichkeiten schaffen“. Die sozialdemokratische Abgeordnete Scheli Jechimowitsch begrüßte den veränderten Ton des Regierungschefs. „Hier ist bei jemandem der Groschen gefallen“, meinte die Oppositionspolitikerin. Abbas sei ein „Mann des Dialogs“ und müsse von Israel gestärkt werden. >>>

Gaza: Venezuela schickt Hilfe, Israel wirft Bomben - Venezuelas Hilfslieferung für die Palästinenser, die in der vergangenen Woche auf den Weg gebracht worden war, hat am Mittwoch den Gazastreifen erreicht. Nach Überschreiten des Grenzübergangs Rafa übergab die vom venezolanischen Botschafter in Kairo, Juan Antonio Hernández, geleitete Delegation zwölf Tonnen Medikamente, Lebensmittel und andere Güter dem Roten Halbmond. (...)

Bei der Übergabe der Waren an die palästinensische Hilfsorganisation wurde der Konvoi nach Angaben der venezolanischen Regierung von einem israelischen Kampfflugzeug angegriffen. Eine Bombe sei nur 50 bis 70 Meter entfernt eingeschlagen, jedoch nicht explodiert, berichtete Hernández dem lateinamerikanischen Fernsehsender TeleSur. Er gehe nicht von einem Zufall aus: »Das war ein gezielter Versuch der Einschüchterung, um die humanitäre Unterstützung zu verhindern, denn Venezuela ist derzeit ein wichtiger Leuchtturm für das palästinensische Volk.« >>>

Versöhnung durch Respekt  - Silke Fries - Sie haben einen Sohn oder eine Tochter verloren. Doch statt sich in Hass und Trauer zu vergraben, engagieren sich Israelis und Palästinenser gemeinsam in der Initiative Parents Circle für mehr Verständigung. Ihre Überzeugung: Dialog ist der einzige Weg zu einem dauerhaften Frieden. Immer, wenn der Schmerz besonders groß wird, dann sieht sich Rami Elhanan >>>

Gaza - Guernica des 21. Jahrhunderts  - Institut für Palästinakunde - In Gaza demonstriert Israel seinen westlichen Führungsanspruch: Israel ist führend in der Entwicklung von Verfahren, Technologien und Waffen zur massenhaften Erniedrigung, Unterdrückung, Vertreibung und Beraubung, führend in der Verbreitung militaristischer und rassistischer Propaganda für liberale Islamophobiker, sowie führend bei der Unterminierung und Aushöhlung des internationalen Rechts und des Wertekanons der Aufklärung.

Diese Sicht vertritt auch Jeff Halper, Gründer des israelischen Israeli Committee Against House Destructions, der dies in Globalizing Gaza wie folgt prägnant zusammenfasst: Bitte lesen Sie hier weiter.

Ergänzende Links: Globalizing Gaza (Halper, cp)

Tsafrir Cohen - Sehr geehrte Damen & Herren, liebe Kollegen und Freunde, diesmal traf es den Gründer und Direktor des Menschenrechtszentrums Al Mezan, unseren Freund und Kollegen Issam Younis. Heute Nacht sind sein betagter Vater Hassan Younis und seine Stiefmutter Amal Ibrahim Younis Al-Bilbisi durch Bombardements der israelischen Luftwaffe in ihrem Haus getötet worden. Verletzt wurden die beiden Schwägerinnen Hadeel und Seham, die beiden Neffen Hassan und der zwei Monate alte Ahmed sowie die beiden Nichten, die Kleinkinder Seba und Reema.

Auch das Haus des Al Mezan-Mitarbeiters Yousef Abu Slaimeh wurde bei den nächtlichen Angriffen getroffen. Insgesamt 17 Personen wurden dabei verletzt, darunter seine Eltern Fatihiyya und Abdel Fattah, seine Frau Hanan, seine vier Kinder Yasmeen, Hassan, Saja und das Baby Sabah, seine Brüder Mohammed, Ahmad und Ibrahim sowie deren Frauen Ghada, Heba und Yasmeen, seine Schwägerin Falasteen, seine Neffen, das Kleinkind Huthaifa und der Junge Baraa‘ sowie seine Nichte Israa‘. Dutzende weitere Personen wurden bei diesen nächtlichen Angriffen verletzt.

Wir von medico international solidarisieren uns mit beiden Kollegen, die sich seit Jahren nicht nur für die Menschenrechte, sondern unter und trotz der Herrschaft der Hamas unerschrocken auch für die Verteidigung der Bürgerrechte im Gazastreifen eingesetzt haben, gegen Autoritarismus und religiösen Radikalismus. Angesichts der tausendfachen Tötung und Verletzung von Zivilisten muss sich die israelische Armee fragen lassen, ob sie sich nicht der gravierenden Verletzung des Völkerrechts schuldig macht. Deshalb fordert medico zusammen mit seinen israelischen und palästinensischen Partnern die Bundesregierung und die EU dazu auf, ihre Passivität endlich aufzugeben und darauf hinzuwirken, dass etwaige Völker- und Menschenrechtsverletzungen beider Seiten nicht nur untersucht sondern dass die Schuldigen auch zur Rechenschaft gezogen werden.

Weiter unten finden Sie einen Beitrag des medico-Büroleiters in Ramallah, Riad Othman zu diesen Geschehnissen, mit der Bitte um Weiterleitung und die Erlaubnis diesen zu veröffentlichen (unter Angabe der Quelle www.medico.de). Mit freundlichen Grüßen Tsafrir Cohen

 

Israelische Bombardements fordern weitere unschuldige Opfer - Trauer um betagte Eltern von Issam Younis, Direktor und Gründer des Menschenrechtszentrums Al Mezan - Es ist noch keine zwei Wochen her, dass medico seiner Partnerorganisation, dem Menschenrechtszentrum Al Mezan im Gazastreifen kondolieren musste: Am 10. August wurde deren Mitarbeiter Anwar al Za'aneen durch eine israelische Drohne getötet, als er beschädigte Wasserleitungen an seinem Wohnhaus inspizierte. Anwar wurde 41 Jahre alt.

Issam Younis, der Direktor von Al Mezan, und seine Kolleginnen und Kollegen hatten kaum Zeit, den Verlust ihres Kollegen zu verwinden. Heute hat uns aus Gaza die Nachricht erreicht, dass Issams 79-jähriger Vater und seine Stiefmutter letzte Nacht bei einem israelischen Angriff in Rafah getötet wurden. Mehrere Familienmitglieder, darunter Brüder Issams und deren Familien, wurden verletzt, als gegen 2:30 Uhr sein Elternhaus in Rafah bei einem israelischen Angriff getroffen wurde.

Nach dem Tod seines Kollegen Anwar hatte Issam sein Profilbild auf Facebook geändert: Es zeigt seither im Andenken an den Getöteten das Bild des mehrfachen Familienvaters, der eine Frau und fünf Kinder hinterließ. Doch wie viele Menschen soll Issam noch betrauern, wie vielen Hinterbliebenen Trost spenden, wie vieler Freunde und Angehöriger gedenken, bis dieser Wahnsinn ein Ende findet? Es ist für mich schwer vorstellbar, wo Leute wie er und sein Kollege Mahmoud Aburahma und die vielen anderen in Gaza ohne Namen jeden Tag die Kraft hernehmen, um mit ihrer Menschenrechtsarbeit weiter zu machen, um sich nicht geschlagen zu geben, um medizinische Hilfe zu leisten oder sich um intern Vertriebene zu kümmern, wie es die drei medico-Partnerorganisationen im Gazastreifen seit mehreren Wochen tun.

Wahnsinn. Das war genau das Wort, das Majeda Al Saqqa von der Culture & Free Thought Association (CFTA) in Khan Younis schon vor zwei Jahren verwendete, um die Situation im November 2012 während der Operation Wolkensäule zu beschreiben. "Ich will nur, dass dieser Wahnsinn aufhört," sagte sie mir damals. Bei unserem letzten Telefonat sprach sie wieder vom Wahnsinn, fassungslos und ermattet, aber nicht dazu bereit, sich der Resignation hinzugeben. >>>

Gaza - Kein Wasser, kein Strom, keine Hoffnung - Der Krieg in Gaza geht unvermindert weiter. Die Bevölkerung stellt sich auf lang anhaltende Kampfhandlungen ein. Auch Raed Athamnah und seine Familie. Sie haben bereits zum dritten Mal ihr Haus verloren. - Raed Athamnah und seine Familie wohnen schon lange nicht mehr in ihren eigenen vier Wänden. Kurze Zeit nach Beginn der Gaza-Offensive musste der Stringer, der ausländischen Medien beim Recherchieren ihrer Geschichten hilft, mit seiner Familie sein Haus verlassen. "Unser Haus in Beit Hanoun wurde in großen Teilen zerbombt. Es fehlen Türen, auch eine Wand wurde weggerissen", erzählt Raed am Telefon. Er hat nicht mehr viel Akku, sagt er. Strom komme mittlerweile nur noch maximal 2-3 Stunden am Tag. "Wasser ist hier ebenfalls Mangelware. Meine Kinder sagen den ganzen Tag zu mir, sie wollten gerne duschen. Mir ist egal, was wir essen, aber die hygienischen und medizinischen Umstände hier in Gaza sind katastrophal." >>>

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Aktuelle  Nachrichten

A visit to the East Jerusalem hospital treating children injured by Israeli strikes on Gaza

Umfrage: Mehrheit der Israelis gegen interreligiöse Ehen

4-year-old Israeli child killed by mortar fire in Negev

Netanyahu warns Hamas of 'heavy price' after child killed

Haniyeh- Hamas will not accept less than end to blockade

Richard Falk: The US as Israel's servant

Abbas Arrives in Cairo For 3 Day Visit

Rafah Crossing Open for All but Students

Anti-Israel tweets cost US professor his job

Desmond Tutu calls for global boycott of Israel

The grand failure of Israeli hasbara
Israeli attempts to shape the narrative of the Gaza war have failed in the face of global solidarity with Palestinians.

Efforts to boycott Israeli products gain steam

No easy fix in Gaza, Israeli ambassador tells China

Unexploded munitions add to Gaza risks
Apart from the threat of Israeli air strikes, Gazans are worried about unexploded missiles and shells.

Europeans Urge New UN Resolution on Gaza

GAZANS FACE STRUGGLE ON WAR CRIMES CLAIMS

Filmmaker Ken Loach Joins the Cultural Boycott of Israel

Students host fun day to raise money for Gaza victims

Pro-Israeli Security Council Gaza Resolution

Fresh call for UK to suspend arms to Israel after resumption of hostilities | Amnesty International

Racist Societies: Israel and the U.S.

Moshe Feiglin and the 'liberation' of Gaza
 

Op-Ed: My Outline for a Solution in Gaza

Abu Khdeir Family "Singled Out" for Arrest by Israeli Authorities

Deutschland und Israel erneuern Doppelbesteuerungsabkommen

Nahost-Konflikt: Schulbeginn fällt aus im Gazastreifen


Gaza children unable to go back to school

Gaza: Palästinenser töten elf mutmaßliche Kollaborateure

Hamas tötet 18 mutmaßliche "Israel-Kollaborateure"

Israels Massakker in Gaza geht weiter

Türkei hilft weiter den Menschen in Gaza

UNICEF: Mehr als 450 Kinder seit Anfang Juli im Gaza-Konflikt getötet


469 Gaza children killed, over 370,000 need ‘psychosocial aid’ – UNICEF

Israel hits funeral in Gaza, kills four

„Jetzt erst recht“ – so die Reaktion zweier Rollstuhl-Basketballteams, die ihren Besuch in Bergisch Gladbach zum Kultur- und Stadtfest angekündigt haben. Die Mannschaften kommen aus einer derzeit besonders krisengeschüttelten Region – aus Israel und Palästina

Israel rüstet sich für Gaza-Krieg

Deutschland, Frankreich und Großbritannien haben nach Angaben von Diplomaten Eckpunkte für eine neue Resolution des UN-Sicherheitsrats zur Beendigung des seit sechs Wochen andauernden Gaza-Konflikts vorgelegt.
 

Deutschland und EU-Partner wollen UN-Beobachtermission für Gaza
 

Gaza-Krieg: Deutschland für UN-Beobachtermission für Gaza


 Report: EU countries set out new vision for Gaza
 

Israel Gaza strikes kill 4 as EU makes UN truce push

Emir hold talks with Abbas, Mishal

Leamington group stage fifth Gaza demonstration

Pro-Palestinian protesters defy rain, pro-Israeli cinema-goers defy protesters

Israel nimmt Hamas-Chefs ins Visier

Nahost-Konflikt- Deutschland fordert Beobachtermission für Gaza

Israel beruft weitere 10.000 Reservisten ein

Two Palestinians Killed In Gaza, Many Injured

Oregon Protesters Occupy Offices of Israel-affiliated Prison Firm G4S

Legislator, Child, Among Many Kidnapped In West Bank

Two Palestinians Killed, Army Bombards Different Parts of The Gaza Strip

Abu Khdeir Family "Singled Out" for Arrest by Israeli Authorities

At Least 16 Palestinians Kidnapped in West Bank

21. 8. 2014

Gaza-Konflikt kostet Netanyahu massiv an Wählervertrauen
Nur noch jeder zweite Israeli mit Amtsführung zufrieden (...) Vor zwei Wochen hatte die Zustimmung noch bei 63 Prozent gelegen

Sitz des Roten Halbmonds in Gaza von einer israelischen Rakete getroffen, als gerade ein Konvoy mit Hilfsgütern aus Venezuela (über Ägypten/Ismailiya) im Gazastreifen ankam.

Security coordination allowed expulsion of PLC member Jarrar

PACBI- growing number of BDS activists following Gaza attack

Upated- Including Three Children, Eleven Palestinians Killed In Gaza

Desmond Tutu calls for suspension of Israeli architecture association

Three Palestinians Kidnapped In Hebron, One In Ramallah

Israel Bans International Human Rights Workers from Gaza

Ashrawi Meets with Norwegian Parliamentary Delegation from Christian

Israeli forces detain 3 Palestinians in Beit Ummar

Israeli forces impose curfew on Nablus-area villages

Israelischer Luftangriff - Vier Palästinenser bei Angriff auf Friedhof getötet

Luftangriff im Gaza-Streifen- Israel tötet drei Hamas-Kommandeure


Hamas gibt Tod von drei Top-Kommandeuren bekannt

20. 8. 2014

Netanjahu: Hamas-Führer "legitimes Ziel"
 

Hamas-Militärchef Deif überlebt israelischen Luftangriff


We Will Not Stop' Gaza Operation: Israeli Premier

Lawrow trifft mit Erekat in Moskau zusammen

Norway donates NOK 10 million to Gaza victims

Gaza- Dutzende Tote und Verletzte bei erneuten israelischen Angriffen

Hebron, 3 video segments: Soldiers overlook settlers' violent actions, take measures when Palestinians throw stones

Bewaffneter Hamas-Arm warnt ausländische Airlines vor Tel Aviv

French protesters urge end to Israeli airstrikes

Moskau mahnt Israel und Palästina zu weiteren Verhandlungen über Waffenstillstand

Linke Israelis demonstrieren für diplomatische Lösung des Nahostkonfliktes

UK pharmacies boycott Israeli pharmaceutical company TEVA

Looking for Resiliency in Post-Gaza Palestinian Tourism

New weapon in heated Israeli-Palestinian conflict: Boycott!
Local products are flying off shelves in occupied West Bank while Israeli goods are being left untouched; and in Israel, Arab shops are deserted.

Palestine protesters boycott Barclays Lewisham

Wegen Gaza-Krieg: MSC sagt Anläufe in Haifa ab
Nach dem Scheitern von Waffenruhe-Gesprächen in Kairo fließt im Gaza-Konflikt wieder Blut. Eine weitere Reederei streicht deswegen für ihre Kreuzfahrten das Ziel Israel. MSC hat für fünf Kreuzfahrten zwischen November 2014 und März 2015 den israelischen Hafen Haifa aus dem Reiseplan gestrichen

Im Gazastreifen: Israelisches Militär bombardiert 60 Ziele

Drei Tage Abschiebeknast: Wie ein deutscher Journalist keinen Einlass in Israel fand
Fabian Köhler wollte aus Israel berichten. Drei Tage saß er im Abschiebegefängnis, bevor er in den Flieger zurück nach Deutschland gesetzt wurde.

Gaza-Krieg: Namensliste von Kriegsreportern soll Journalisten einschüchtern

Der Krieg ist wieder voll entbrannt
 

. Bei einem Luftangriff wurden acht Mitglieder einer palästinensischen Familie getötet.
 

Woman And Two-Year-Old Killed In Gaza Airstrike

Gaza War Puts Sporting Boycott of Israel Back On The Front Burner

Ahmed Mohammed al Qatar and Udai Jaber’s burgeoning soccer careers came to a screeching halt in early August when the two 19-year olds were shot dead by Israeli forces in the West Bank town of Gaza during a protest against the war in Gaza.

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