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Samstag, 01. Oktober 201611:40  -     LINKS      facebook       ARCHIV     THEMEN

 

Tabuisierung von Meinungsäußerung -  Abi Melzer - Ein offener Brief zur Auseinandersetzung zwischen dem jüdischen Publizisten Abi Melzer und der Präsidentin der jüdischen Kultusgemeinde in München, Charlotte Knobloch.

Sehr geehrte Frau Präsidentin, Sie wagen es, mich einen “für seine antisemitischen Äußerungen regelrecht berüchtigten Referenten“ zu bezeichnen. Nennen Sie mir einen einzigen Satz von mir, der antisemitisch ist, einen einzigen Satz.

Sie schämen sich nicht, die böse Beleidigung von Henryk M. Broder zu benutzen: „Abi Melzer und Hajo Meyer machen den Adolf“. Zu Hajo Meyer schrieb Broder er sei ein „Berufsüberlebender“ weil er es gewagt hat Auschwitz zu überleben und kein Zionist zu werden.

Broder macht uns allen seit Jahren den Joseph, und da dieser nicht so bekannt ist wie Adolf, muss man schon hinzufügen, den Joseph Goebbels. Das scheint Sie aber nicht zu berühren. Ein zionistischer Jude, der den Goebbels macht, ist für Sie allemal sympathischer, als ein aufrechter Jude, der Unrecht anprangert.

Und warum mache ich den Adolf? Weil ich Israels Politik kritisiere! Wie oft haben Sie schon gesagt, dass Kritik an Israel erlaubt sei. Gott sei Dank benötige ich Ihre Erlaubnis nicht. Das Grundgesetz erlaubt es mir. Sie würden es mir nie erlauben. Wie oft haben die Siedler, die Sie unterstützen, behauptet, dass die Regierung Israels „nicht legitim“ sei? Das freilich sage ich auch, nachdem die Regierung die Kontrolle über diese nationalistischen, rassistischen und kolonialistischen Siedler verloren hat. Ich darf an die Worte von Itzchak Rabin erinnern, der gesagt hat: „Wir geben Milliarden von Dollar aus für die Sicherheit von Siedlungen, die uns keine Sicherheit geben“. Die Illegalität wurde institutionalisiert, wie es die stellvertretende Generalstaatsanwältin Sasson gesagt hat.

Wo waren Sie, als die Siedler von Gusch Katif 2005 durch die Armee aus dem Gazastreifen vertrieben wurden und ihre illegalen Siedlungen mit gelben Judensternen verließen? War das nicht auch eine Delegitimierung und Verhöhnung des Holocaust? Dazu haben Sie geschwiegen, aber zu meiner Kritik springen Sie wie von der Tarantel gestochen auf und behaupten, ich sei ein Antisemit. >>>

 


München verhindert Vortrag des Juden Abi Melzer auf Druck der Zionistischen Lobby - Abi Melzer - Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

ich bin entsetzt und empört darüber, daß es in einer Demokratie möglich ist, daß durch Denunziation und Verunglimpfung alle israelkritischen Stimmen in der Öffentlichkeit zum Schweigen gebracht werden können. Ich bin noch viel mehr darüber entsetzt, daß jene, die sich dieser denunziatorischen Praktiken bedienen, nicht einen einzigen Beleg für Ihre schwerwiegenden Behauptungen vorweisen können, weder Herr Küppers, weder Frau Knobloch, weder Frau Meros, noch Herr Quaas. Ich empfehle Ihnen dringend, alle diese Schreiben unter diesem Blickwinkel noch einmal zu lesen. Die hemmungslose Denunziation, mit der systematisch Emotionen geschürt werden, soll dieses erbärmliche Vakuum gezielt kompensieren.

Diese Praktiken funktionieren normalerweise nur in totalitären System, wo bereits das Aussprechen des Vorwurfs, wie z.B. „Volksverräter“ oder „Konterrevolutionär“ zum Ausschalten des Denunzierten führt. Das funktionale Aquivalent dazu ist das denunziatorische Zauberwort„Antisemitismus“ , das in aller Regel unverzüglich zur Vernebelung eines rationalen Blicks führt. Dieses Wort ist zu einem Fetisch degeneriert, welches augenblicklich das limbische System in Alarmbereitschaft versetzt. Sobald die israelische Politik kritisiert wird, erschallt der Vorwurf wie ein Pawlowscher Reflex. So schreibt der SZ- Journalist Hilmar Klute: „ Der Antisemitismus-Vorwurf funktioniert wie ein Bewegungsmelder. Jemand muss nur ein paar Reizwörter kombinieren, schon bekommt er ihn frei Haus geliefert. Geht es eigentlich überhaupt noch um Israel? Oder geht es vielmehr darum, das böse alte Lieblingstier der Deutschen an der Kette durch den Argumentationspark zu führen: eben jenen Antisemitismus, von dem ein Großteil der Publizisten, die derzeit das Vorgehen Israels verteidigen, mit der gewohnten Küchenpsychologie annimmt, dass er in jedem Deutschen schlummert und nur Anlässe wie den gegenwärtigen braucht, um sich loszureißen und auffällig zu werden“ ( 13.8. 2014, S. 10).

Erst vor einigen Tagen habe ich einem sog. Israelfreund geschrieben: „Das spezifische dieses denunziantentums besteht hier darin, daß die rechtmäßigkeit des antisemitismusvorwurfs sich keineswegs aus seiner richtigkeit speist, sondern vielmehr aus seiner bloßen schwere. Aus diesem grund hat übrigens adorno, den die antideutschen mißbrauchen, an einen äußerst sparsamen gebrauch des vorwurfs gemahnt. Qua ausruf legitimiert er sich selbst“. Vor dem Hintergrund unserer Geschichte löst er solche enorm starke emotionale Reaktionen aus, die es quasi überflüssig machen, ihn überhaupt auf seine Richtigkeit hin zu überprüfen. Die hemmungslose Inflation von Antisemitsmusvorwürfen trägt aus diesem Grund mittlerweile totalitäre Züge. >>>

 

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Aus dem Tagebuch von Judith Ilany sieben Tage mit Frauen nach Gaza - Seit acht Jahren versuchen internationale Aktivisten die israelische Blockade des Gazastreifens symbolisch zu durchbrechen. 2008 ließ die israelische Marine zwei Flotillen durch. Zwei Jahre später töteten israelische Kommandos zehn Aktivisten auf der Mavi Marmara.

Aus dem Tagebuch: [..] Barcelona ist unglaublich, schnell vergißt man, wie die Sonne herunterbrennt. Nicht weil es eine wunderbare Stadt ist – was sie wirklich ist - , sondern vor allem wegen der begeisterten Gruppe von Aktivisten. Menschen, die dir nicht nur mit ihren Worten, sondern mit ihren Aktionen und ihrem Engagement Hoffnung geben. Das Fest rund um das Ablegen der Flotille ist mit seinen Künstlern, Musikern und Darstellern eine glückliche und lärmende Mischung von Kunst, Ideologie und Lebenskunst. Das Publikum ist eine fantastische Symbiose von verschiedensten Menschen und Überzeugungen, auch den einen oder anderen Turisten, von denen viele die Stadt zum Eid al-Adha besuchen. [...]

In Barcelona gibt es eine relativ bedeutende palästinensische Gemeinde, die in Zusammenarbeit mit vielen anderen Gruppen von Aktivisten Flüchtlingen ihre Arme öffnet [...]

Tag 2 -Die israelische Presse berichtete gestern, dass die israelische Regierung die spanische gebeten hat, uns daran zu hindern heute den Hafen von Barcelona zu verlassen. Die Politiker von Katalonien sehen die Dinge anders.

Eine Delegation der Frauen nach Gaza trafen sich heute mit einer Kommission im Parlament von Katalonien. In meinem Redebeitrag vor der Kommission schilderte ich die extreme Situation, die Gaza durchmacht, eine lange Liste bloßer Fakten, die nicht ausreichen, um die Katastrophe zu beschreiben, unter der 1,8 Millionen Menschen [...] leiden.

Israel ist für diese schreckliche Situation, die sich von Tag zu Tag verschlechtert, verantwortlich.

Die parlamentarische Kommission (bzw. Arbeitsgruppe), in der alle Gruppen repräsentiert sind, hörte sich unsere Beiträge an und beschloß, beim Parlament einen Antrag einzureichen, um Israel aufzufordern die Blockade des Gazastreifens zu beenden.

Barcelona unterstützt die Flotille mit Warmherzigkeit. Das Abschiedsfest, das Freiwillige von verschiedenen Gruppen organisiert haben, ist unglaublich. Die israelische Presse spricht, soweit ich gesehen habe, von "anti-israelischer Propaganda". Ich nehme an, dass mit dieser Logik jede Aktivität für Menschenrechte und Gewaltfreiheit "anti-israelisch" ist.   [...]

Tag 5 und 6 auf hoher See - Die spanischen Behörden machten viele bürokratische Probleme (offenbar haben die israelische Behörden gebeten uns zu stoppen), sodass wir den Hafen von Barcelona sehr schnell verlassen mussten; eine Patrouille der Küstenwache der Guardia Civil folgte uns, bis wir in Premià del Mar ankamen. Hätten wir das nicht gemacht, wären wir in Barcelona über das ganze Wochenende festgehalten worden und vielleicht noch länger. [...]

Unser Schwesternschiff Amal – Hoffnung hatte am Vorabend abgelegt, sah sich aber wegen ernsthafter Probleme mit dem Motor gezwungen zurückzukehren. [...]

Am Telefon erfahre ich von der Verhaftung mehrerer Aktivisten von Balad, einem anderen Szenario, in dem Israel gegen politische Aktivisten kämpft und  jede Person delegitimiert, die mit der herrschenden zionistischen kolonialen Meinung nicht übereinstimmt. Ich erfahre auch, dass Justizministerin Ayelet Shaked fortfährt BDS-Aktivisten zu verleumden.

Eine gewaltfreie Strategie wie BDS mit Terror zu vergleichen, widerspricht nicht nur jeder Logik, sondern gefährdet auch die BDS-Aktivisten selbst.[...]  Quelle  Übersetzung und Kürzung: K. Nebauer

Lasst die Women's Flotilla von Barcelona den Hafen von Gaza erreichen! - Gush Shalom wendet sich an die Regierung, sie möge der Women's Flotilla, die von Barcelona weg gesegelt ist, erlauben, die Küste von Gaza zu erreichen. Es darf keine Wiederhlolung der beschämenden Bilder von israelischen Kommandos geben, die Schiffe auf offener See brutal entern und übernehmen und Taser Waffen gegen internationale Friedensaktivisten einsetzen – Bilder, die Schane für Israel und seine Bürger sind.

Zwei Schiffe sind letzte Woche von Barcelona aufgebrochen und segeln jetzt auf dem Mittelmeer – "Amal" (Hoffnung) und "Zeitonah" (Ölbaum). Eine große Menschenmenge hat sich Pier am Hafen von Barcelona eingefunden, um die Frauen beim Ablegen des Schiffes zu verabschieden und ihnen Erfolg zu wünschen. Es sei noch darauf hingewiesen, dass die Stadt Barcelona bereits viele Jahre lang Partnerstadt von Gaza City ist; viele ihrer Bewohner interessieren sich für unsere Region und unterstützen den Kampf der Palästinenser für die Befreiuung von der israelischen Besatzung. 

Unter den fünfzehn Passagieren an Bord sind Ann Wright, eine frühere Offizierin in der amerikanischen Armee, die den Rang eines Obersten erreicht hat, aber aus Protest gegen die Invasion des Irak 2003 ausgeschieden ist, und Malin Björk, die Mitglied des schwedischen Parlaments ist. Außerdem nimmt Zohar Regev teil, eine in Spanien lebende israelische Aktivistin. Auf ihrer Fahrt werden die beiden Schiffe mehrere Mittelmeerhäfen berühren und die Küste von Gaza erwartungsgemäß Anfang Oktober erreichen.

Die Frauen an Bord sind auf die Möglichkeit vorbereitet, dass das israelische Militär (die Schiffe) entert und übernimmt – sie hoffen aber sehr, dass dies nicht geschieht und sie in der Lage sind, den Gazastreifen zu erreichen und und sich mit Einwohner zu treffen, vor allem mit palästinensischen Frauen, mit denen sie in E-Mail-Kontakt stehen. Die Frauen an Bord müssen nichts verbergen, die Schiffe befördern keine Waffen oder Sprengstoffe und nehmen an keiner militärischen Aktivität teil und was auch immer. Ihr einziges Ziel ist die Aufhebung der Blockade von Gaza und dass seine Bewohner freien Zugang zur Welt außerhalb haben – wie die Bewohner jeden anderen Landes.

"Der Staat Israel sollte es diesen Frauen ermöglichen Gaza zu erreichen. Sie stellen keine Bedrohung irgend einer Art dar, die in irgendeiner Weise rechtfertigt, Soldaten hinzuschicken und militärische Gewalt anzuwenden", sagt Gush Shalom. Aber ganz allgemein: wir müssen die Blockade von Gaza endlich beenden, sie würgt Wirtschaft ab und verursacht großes Elend für seine Bewohner. Die Blockade trägt nichts zur Sicherheit des Staates Israel bei. Im Gegenteil, sie  erzeugt enormen Hass und Verbitterung, die für den Staat Israel und seine Bürger in hohem Masse schädlich sind."  Quelle  Übersetzung: K. Nebauer  

Zum Tod von Schimon Peres - Dichtung und Wahrheit - Stefan Buchen - Bei der grenzüberschreitenden Huldigung des verstorbenen israelischen Politikers Schimon Peres fällt Wesentliches unter den Tisch. Zwar soll man bekanntlich nicht schlecht über die Toten reden. Dennoch fordern die übertriebenen Lobreden zu einer Klarstellung heraus. Eine kritische Würdigung von Stefan Buchen

"Unermüdlich" habe er für den "Frieden" gekämpft. "Ein Mann des Ausgleichs" sei er gewesen, ein "Ausnahmepolitiker". "Das Liebenswürdige am Zionismus" habe er verkörpert. Bundesregierung und Medien sind sich einig: mit Schimon Peres ist ein "großer Staatsmann" von uns gegangen.

Schon ein kurzer Abgleich mit der Wirklichkeit lässt ahnen: Irgendetwas stimmt hier nicht. Die Lage des Staates Israel lässt sich weder im Verhältnis zu den Nachbarn noch in seinem Innern mit dem Wort "Frieden" umschreiben. Die meterhohe Betonmauer, die Israelis von Palästinensern trennen soll, die zyklischen Gewaltausbrüche, das nukleare Waffenarsenal, sowie die Aggressivität des öffentlichen und privaten politischen Diskurses der letzten Zeit haben wenig "Liebenswürdiges". An all dem war Schimon Peres beteiligt, an Manchem sogar maßgeblich.

Es gibt grundsätzlich zwei Antworten, um die latente Unstimmigkeit zu erklären, die zwischen dem weihevollen Ton der Nachrufe und der Realität herrscht. Erstens: vielleicht war der Staatsmann Schimon Peres gar nicht so "groß". Jedenfalls muss er viel zu klein und schwach gewesen sein, um seine "Friedensvisionen" zu verwirklichen. Zweitens: Vielleicht ist das Bild vom Friedensfürsten ein luftiges Ideal, das die politische Figur Schimon Peres nur höchst unzulänglich beschreibt. Vielleicht war der "Ausgleich" mit den Nachbarn gar nicht das bestimmende Motiv seines Handelns. Die Wahrheit wird man in einer Mischung aus beiden Antworten suchen müssen. >>>

Benefizkonzert zwischen Israelkritik und Antisemitismus - 30. 9. 2016 - In der Erlöserkirche in Schwabing war für Freitagabend ein Benefizkonzert geplant. Nun wurde es wegen des Vorwurfs, die Veranstaltung sei antisemitisch, abgesagt. Der Organisator rufe zum wirtschaftlichen und kulturellen Boykott Israels auf, so der Vorwurf. Die evangelische Kirche reagierte aufgeschreckt. Die Beteiligten hätten erst zu spät vom politischen Teil des Programms erfahren. - Jakob Wetzel

Es sei für diesen Freitagabend eigentlich nur ein Benefizkonzert geplant gewesen, nichts Politisches, sagt Gerson Raabe, Pfarrer der evangelisch-lutherischen Erlöserkirche in München-Schwabing. Doch nun gibt es Ärger: Einmal mehr steht der Vorwurf im Raum, Aktivisten hätten in München eine Plattform erhalten sollen für Boykottaufrufe gegen Israel und für antisemitische Hetze. Die Beteiligten sind empört und weisen die Vorwürfe zurück. Aber das geplante Konzert ist mittlerweile abgesagt.

Was ist geschehen? Der Pianist Michael Leslie wollte im Gemeindesaal der Kirche ein Konzert unter dem Titel "Alle Menschen sind frei" geben. Die Einnahmen sollte die Organisation Medico International in Palästina erhalten, die sich dort in mehreren Bereichen engagiert, von der Gesundheitsfürsorge bis hin zur Flüchtlingshilfe. Leslie wollte Bach spielen, Beethoven und Schumann. In den Pausen wollte der Schauspieler Christian Schneller die 30 Artikel der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte vorlesen. Und die israelisch-deutsche Schauspielerin, Musikerin und Autorin Nirit Sommerfeld wollte die Arbeit von Medico International vorstellen. >>>

30. 9. 2016

ICH DENKE, WENN NICHT ZU VIELE AKTIVISTEN GEDACHT HÄTTEN, "DAS WIRD SICH SCHON REGELN" - HÄTTE ES SICH ANDERS GEREGELT


Antisemitismus-Vorwurf: HAWK-Dekanin tritt zurück - Kritik an dem Palästina-Seminar an der Hildesheimer Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst (HAWK) hatte es bereits 2011 gegeben. Doch die Antisemitismus-Vorwürfe verhallten ungehört. Am Donnerstag ist die verantwortliche Dekanin nach einer Krisensitzung zurückgetreten. Die Hochschulpräsidentin Christiane Dienel bezeichnete diesen Schritt als "richtig und unvermeidbar". >>>

 

Dekanin nach Antisemitismus-Vorwürfen zurückgetreten -  Nach dem Antisemitismus-Vorwurf gegen ein Palästina-Seminar ist die verantwortliche Dekanin an der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst in Hildesheim, Christa Paulini, zurückgetreten. Hochschulpräsidentin Christiane Dienel bezeichnete den Rücktritt am Donnerstag als «richtig und unvermeidbar». >>>
 

DOKUMENTATION - 2016 - Jagdaktion gegen die Palästinenserin Ibtissam Köhler und die Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst –Hildesheim >>>

AMNESTY INTERNATIONAL PRESSEMITTEILUNG - pdf - 28. 9. 2016 - Israel / Besetzte Palästinensische Gebiete: Muster rechtswidriger Tötungen enthüllt schockierende Geringschätzung für Menschenleben Wie Amnesty International heute erklärte, legen die israelischen Truppen auch fast ein Jahr, nachdem die Gewalt in Israel und den besetzten palästinensischen Gebieten (OPT / Occupied Palestinian Territories) eine neue Spitze erreicht hat, weiter eine erschreckende Geringschätzung für menschliches Leben an den Tag, indem sie rückhaltlos und rechtswidrig mit tödlicher Gewalt gegen Palästinenser vorgehen. In einem Memorandum, das den israelischen Behörden am 14. September zugesendet wurde, beschreibt die Organisation 20 Fälle offenbar rechtswidriger Tötungen von Palästinensern durch israelische Sicherheitskräfte im Detail und bat um Klärung des Status der entsprechenden Untersuchungen. In mindestens 15 dieser Fälle scheinen Palästinenser bei außergerichtlichen Hinrichtungen absichtlich erschossen worden zu sein, obwohl sie keine direkte Bedrohung für das Leben anderer dargestellt hatten. Auf Amnesty Internationals Bedenken und Nachfragen haben die israelischen Behörden nicht reagiert. >>>

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Aktuelle  Kurznachrichten

Is Facebook neutral on Palestine-Israel conflict?

PCHR Weekly Report- 6 Palestinian civilians wounded, 114 abducted by Israeli troops this week

Ashrawi welcomes to Palestine the French Consul General Pierre Cochard

Gaza-Hilfsflotte- Israel zahlt Türkei Millionenentschädigung

Oktoberfest in Palestine

Israeli-Palestinian struggle returns to the football pitch

Israel/Palestine: FIFA Sponsoring Games on Seized Land

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Obama says Peres reminded him of 20th-century giants like Mandela

UK opens secret files about 'Jewish terrorists' in 1940s

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1000s of Jordanians protest against gas deal with Israel

Qatar calls for forcing Israel to denuclearise

A Rare Handshake Between Abbas and Netanyahu

Palestine solidarity protest at Dundalk FC v Maccabi Tel Aviv – 7pm, Tallaght Stadium

UEFA Confirm Celtic Fine For Displaying 'Illicit' Pro-Palestine Banners

The Mohammad Dura nightmare still haunts us

Facebook apologises to Palestinians after blocking news pages

Israeli Soldiers Open Fire On Palestinian Farmers In Central Gaza

Abbas visits former hunger-striking prisoner Malik al-Qadi in hospital

Council backs Boycott, Divestment and Sanctions Campaign in support of Palestine

30. 9. 2016

Shimon Peres, Israel's greatest ambassador, will be remembered for enabling oppression of the Palestinians
 

A Palestinian perspective on the legacy of Shimon Peres

Human Rights groups up pressure on Obama to investigate Israeli killing of U.S. citizen

Army to Flood Gaza Border

Organizations Call on Obama to Investigate Israeli Killing of US Citizen

Holocaust-Vorwurf- Ukrainische Nationalisten fordern Entschuldigung von Israel

Palestinian killed, 3 injured in tunnel collapse in northern Gaza Strip

UNRWA employees planning strike over salaries, staff shortages

Israeli forces detain 13 Palestinians in overnight West Bank raids

Israel cancels Gaza worshipers' Friday visit to Al-Aqsa for Peres funeral

Conflicting reports over deadly shooting by Palestinian police in Nablus

Palestinian cabinet approves revised Social Security Act after backlash

29. 9. 2016

Olmert muss zusätzliche acht Monate in Haft verbringen

Over 16,000 articles censored by the Israeli military in five years

Four Palestinian children killed in five days

How Israel is turning one Arab party into a security threat

Kaum arabische Reaktionen auf Peres' Tod

Army Kidnaps Fifteen Palestinians In Jerusalem

Soldiers Kidnap Five Palestinians Near Ramallah

Updated- Israeli Army Kidnaps Seven Palestinians In Hebron

Israeli Soldiers Partially Demolish A Home In Beit Jala

Israeli Forces Demolish Palestinian School for 4th Time

28. 9. 2016

Shimon Peres Has Died - Commentary Roundup
 

Nachruf auf Shimon Peres: Kriegsminister und Friedensstifter.
 

Nachruf: Schimon Peres, ??? Ghandi des Nahen Ostens ??? - Politik - Süddeutsche.de

Milliardendeal- Israel will Erdgas an Jordanien liefern
 

Israel wird mit US-Hilfe zur Erdgas-Großmacht
 

Israel- Konsortium schließt Milliardendeal für Gas aus israelischem

Israeli Army Kidnaps 17 Palestinians In The West Bank

Army Demolishes Four Apartments, A Classroom, In Jerusalem

Army Kidnaps Three Palestinians, Demolish Four Water Wells In Hebron

489 Violations against Palestinian Journalists by Israel

Trump, Clinton Meet with Israeli PM, Pledge Support to Israel

Army Opens Fire On Palestinians Lands And Homes In Gaza; Navy Fires On Fishing Boats

PHRI- “Right-wing Attacks Won’t Deter Us from Our Fight for Human Rights”

Israeli authorities carry out spate of demolitions across occupied territory

Funeral held in Jenin for Palestinian prisoner who died in Israeli custody

Israeli forces demolish water cisterns in Hebron-area village

Israel orders release of Palestinian journalist from administrative detention

27. 9. 2016

US-Wahl- Trump will Jerusalem als ungeteilte Hauptstadt Israels anerkennen

Bures in der Knesset- Ein roter Teppich für Österreichs Vertreterin
 

Israel-Reise- Bures besucht Knesset und erklärt Hofburgwahl

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