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Mittwoch, 01. Juli 2015 - 00:31

 

Neue Beweise enthüllen israelische Greueltaten im Krieg von 1967
Ilan Pappe"

Bei der Operation hatten wir die Einwohner zu vertreiben. Dieses Herausreissen eines Dorfbewohners, der in seinem Dorf verwurzelt ist und ihn zu einem Flüchtling zu machen, indem man ihn einfach vertreibt, und nicht einen, zwei oder drei von ihnen, sondern eine richtige Vertreibung. Und wenn du siehst, wie ein ganzes Dorf wie Lämmer zum Schlächter geführt wird, ohne jeden Widerstand, dann weißt du, was der Holocaust ist." - Zeugenaussage eines israelischen Soldaten im Dokumentarfilm "Censored Voices" der Regisseurin Mor Loushi (2015).

In der Folge des Krieges von Juni 1967 verglich der israelische Schriftsteller Amos Oz, damals Reservesoldat in der israelischen Armee, gemeinsam mit einem Freund Interwievs mit israelischen Soldaten, die an dem Krieg teilgenommen hatten und fragte sie über die Gefühle, die das Kämpfen in ihnen ausgelöst hat. Die Interwievs wurden in einem Buch mit dem Titel "Conversations with Soldiers" veröffentlicht, das zu dieser Zeit bei den Soldaten bekannter war als Buch vom "Schiessen und Weinen".


Der Militärzensor (ein Amt, das es noch heute gibt, und das der derzeitige Kulturminister Miri Regev inne hatte) nahm 70% der Zeugenaussagen aus dem Buch heraus, weil er behauptete, sie würden dem internationalen Ansehen Israels schaden.


In diesem Monat zeigt die fleißige Filmemacherin Mor Loushi ihren neuen Dokumentarfilm, der auf dem Großteil des herausgenommenen Materials basiert.


Zu den Gräueltaten,
von denen die Soldaten berichteten, gehören Vertreibungen wie die oben angeführte, anschauliche Beschreibungen summarischer Exekutionen von Kriegsgefangenen und Hinweise auf Massaker an unschuldigen Dorfbewohnern.


Ein böses Repertoire
- Diese Erinnerung an 1948 im Krieg von 1967 fiel mit dem 67. Jahrestag der Nakba zusammen, der ethnischen Säuberung Palästinas vor und nach der Gründung Israels 1948. Dabei gibt es mehr als einen symbolischen Zusammenhang. Das böse Repertoire der Zeugenaussagen der Soldaten in diesem neuen Film erinnert an die 67 Jahre zuvor verübten Gräueltaten in einem viel größeren, wenn auch ähnlich schrecklichem Ausmaß.


Die Gräueltaten von 1948 wurden von der internationalen Gemeinschaft ignoriert, für lange Zeit wurde die ganze Nakba verleugnet, da die Erinnerung an den Holocaust Israel einen Freibrief für die Fortsetzung der ethnischen Säuberung Palästinas zu geben schien.


Kein Wunder also, dass als Israel seinen Territorialhunger mit der Besetzung des gesamten historischen Palästina sowie großen Landstrichen Ägyptens und Syriens stillte, es dies mit Hilfe ähnlich unmenschlicher Operationen der ethnischen Säuberung wie Vertreibung und Massakern zustande brachte. >>>

Israel: Abschiebungen nach Aktion gegen Gaza-Seeblockade - Ende der Gaza-Mission: Israelische Marine bringt Solidaritätsschiff “Marianne” auf

Nach dem neuen Versuch, Hilfsgüter per Boot in den Gazastreifen zu bringen, sitzen die Beteiligten nun in israelischer Haft. Sie werden aber nach und nach aus der Haft in der Stadt Ramla freigelassen und abgeschoben, wie schon eine spanische Politikerin und der frühere tunesische Präsident Moncef Marzouki. Vierzehn weitere Menschen vom schwedischen Fischerboot Marianne würden demnächst aus dem Land abgeschoben, teilte die israelische Einwanderungsbehörde mit.

Außerdem waren an Bord zwei Israelis, ein Journalist und ein Parlamentarier aus der arabischstämmigen Minderheit. Das Schiff hatte nach Angaben der Organisatoren Solarzellen und medizinische Güter dabei. Schwedens Außenministerium hat sich bei Israel über den Vorfall beschwert. Eine Sprecherin sagte der Zeitung “Dagens Nyheter”, in internationalen Gewässern habe nur Schweden selbst gegen ein schwedisches Schiff vorgehen dürfen. Der Vorfalle ereignete sich knapp hundert Seemeilen vor der Küste. >>>

 


High-Seas Piracy: Israel’s Latest Bandit Act. “Gaza: the World’s Largest Open-air Prison” - Stephen Lendman  - Previous articles discussed Israel’s seizure of the Swedish vessel Marianne Ship to Gaza carrying humanitarian aid despite Israel’s hollow denial.

Israel wants Gazans trapped indefinitely in the world’s largest open-air prison deprived of essentials for well-being – suffocated under a policy of slow-motion genocide.

Israeli commandos lawlessly seized the Marianne in international waters. Netanyahu saying it was done lawfully is one of a litany of Big Lies he claimed about the incident – a bandit act like so many others Israel commits endlessly.

A June 29 Ship to Gaza press release said “the ‘Marianne’ contacted the Freedom Flotilla Coalition (FFC) and informed us that three boats of the Israeli navy had surrounded her in international waters, while sailing approximately 100NM from Gaza coast.”


“After that we lost contact with the ‘Marianne’ and at 05:11AM (Gaza time) the IDF announced that they had visited and searched Marianne. They had captured the boat and detained all on board ‘in international waters’ as they admitted themselves.”

“The only positive content in the IDF announcement was that they still recognize that there is a naval blockade of Gaza, despite Netanyahu’s government recent denial that one exists.”

We have no reason to believe that Marianne’s capture was ‘uneventful’ (as Israel claims), because the last time the IDF said something like that, in 2012″ activists on board the Estelle were savagely tasered and beaten with clubs.

In 2010, nine Mavi Marmara participants were murdered in cold blood, another died later from injuries sustained. They were designated in advance for assassination.

Israel’s so-called “no tolerance” policy assures collective punishment against 1.8 million Gazans – victimized by rogue state ruthlessness. >>>

Hassan Diabs kafkaesker Alptraum

Seit sieben Monaten sitzt der Kanadier Hassan Diab in Untersuchungshaft in Frankreich, wo er wegen der angeblichen Beteiligung an einem tӧdlichen Anschlag auf eine Synagoge vor 35 Jahren vor Gericht gestellt werden soll. Die kanadische Regierung hatte der Auslieferung des in Ottawa wohnhaften Soziologieprofessors zugestimmt, obwohl die Behӧrden in Paris nur dubiose Beweise für ihre schwerwiegenden Anklagen vorlegten. Herr Diab sagte von Anfang an, dass er das Opfer einer Verwechslung sei.

Die Bombe wurde vermutlich von einem Mitglied der Volksfront für die Befreiung Palӓstinas in der Satteltasche eines vor der Pariser Synagoge geparkten Motorrades gelegt. Auf der Basis von Finger- und Handabdrücken, einer Unterschrift des mutmasslichen Bombenlegers auf einem Hotelformular und Informationen eines ungenannten Geheimdienstes hat die franzӧsische Staatsanwaltschaft den Professor an der Carleton Universitӓt in Kanadas Hauptstadt  als mӧglichen Attentӓter identifiziert. Hassan Diab kӓmpfte sechs Jahre vor den kanadischen Gerichten gegen seine Auslieferung nach Frankreich, wo er als angeklagter Terrorist nach Meinung seines Rechtsanwaltes kein faires Verfahren erwarten kann. Der vorsitzende Richter des Berufungsgerichtes, Robert Maranger,  betonte bei seiner Entscheidung für die Auslieferung von Herrn Diab, dass die von Frankreich vorgelegten Beweise vor einem kanadischen Gericht nicht zu einem Schuldspruch führen würden. In anderen Worten: Kanadas Gesetze zur Auslieferung entsprechen nicht dem Standard der kanadischen Gesetzgebung in anderen Bereichen. In den vergangenen 15 Jahren haben die Richter in Kanada jӓhrlich jedes Jahr etwa 100 Auslieferungen beurteilt und nur sechs Antrӓge zurückgewiesen.  Übrigens liefert Frankreich seine Staatsbürger nicht an Kanada aus.

Hassan Diab wiederholte vor Gericht,  dass er am Tag des Anschlages nicht in Frankreich war, nie Mitglied in einer palӓstinensischen Organisation war und das Opfer einer Verwechslung sei – Hassan Diabs kommen im Libanon hӓufiger vor als die John Smiths im englischsprachigen Teil der Welt.

Nach seiner Ankunft in Paris im November 2014 wurde Hassan Diab in Untersuchungshaft genommen. Eine Freilassung auf Kaution wurde bisher abgelehnt, obwohl Herr Diab sechs Jahre lang die von einem kanadischen Gericht auferlegten Kautionsbedigungen gewissenhaft befolgte. Die franzӧsische Staatsanwaltschaft hat jetzt zwei Jahre Zeit, um die jahrzehntelange Suche nach dem Bombenleger fortzusetzen, bevor die Verantwortlichen eine Entscheidung fӓllen, ob Herr Diab vor Gericht gestellt wird. >>>

Agnes Bennhold -  (Palästina/Nahost-Initiative Heidelberg) - Mit Interesse und Zustimmung haben wir den Flyer „Boykottiert die israelische Besatzung“, der von der BDS-Gruppe Bonn erstellt wurde, zur Kenntnis genommen. Da Ihre Internet-Adresse unter „Weitere Informationen“ auf dem Flyer der BDS-Gruppe genannt ist, wenden wir uns mit dem folgenden Hinweis nicht nur an die BDS-Gruppe Bonn, sondern auch an Sie:

Die Aussage auf dem Flyer der BDS-Gruppe, dass sich HeidelbergCement nicht mehr an der Besatzungswirtschaft beteiligt, trifft nicht zu.
HeidelbergCement betreibt über seine Tochterfirma Hanson Israel im Westjordanland weiterhin ein Asphaltwerk, zwei Betonwerke und den Steinbruch Nahal Raba.

Die Palästina/Nahost-Initiative Heidelberg verteilt jedes Jahr an die Besucher des „Internationalen Musikfestvals Heidelberger Frühling“ Flyer, in denen wir über HeidelbergCement aufklären, einen Sponsor des Musikfestivals, und über seine Tätigkeit im Westjordanland auf Kosten der dort lebenden Palästinenser.

Wir wären Ihnen dankbar, wenn Sie alles Ihnen Mögliche tun würden, dass HeidelbergCement nicht mehr unter den Betrieben genannt wird, die sich aus den besetzten Gebieten zurückgezogen haben.


HeidelbergCement verstösst gegen grundlegende ethische Normen >>>|

Church-run schools in Israel face 'death sentence' - Community leaders fear that Netanyahu's party is seeking to curb educational opportunities for the Palestinian minority. - Jonathan Cook

Nazareth - Israel is seeking to bring dozens of church-run schools under government control, a move that community leaders have warned will curb the last vestiges of educational freedom for the country's large Palestinian minority.

Most of the 47 schools, which are among the highest-achieving in Israel, were established by Christian orders more than 100 years ago, before Israel's creation in 1948.

Today, they are among the few independent schools catering to Israel's community of 1.5 million Palestinian citizens, who make up one-fifth of the population. The schools are attended by about 33,000 children - some 5 percent of the Palestinian school-age population - and employ 3,000 teachers. >>>

Why I Broke the Silence - Nadav Weiman - Haaretz - The battalion intelligence officer explained to me that the aim of “mapping” is not actually to gather intelligence. He told me to throw away the maps that we had sketched, and to delete the images from the camera. At first I didn`t understand. If the information we collected was not important, why were we sent to wake families in the middle of the night? In the end I figured it out. As my commander explained to me, the aim of this operation, as with many others that I carried out throughout my service, was to create “a sense of persecution” among the Palestinian population. >>>

Amsterdam abandons sister city agreement with Tel Aviv - Daniel Bernstein - Times of Israel - In an attempt to assuage mounting disapproval, Van der Laan tried to push a compromise by which Amsterdam would also become a sister city of the Palestinian metropolis of Ramallah. But his compromise proposal failed to ease tensions. >>>

Bet on popular resistance - Rasem Obeidat - AIC - Netanyahu`s plan is to legitimize and further root the occupation in exchange for improving the daily life conditions of Palestinians under its control. The message was transmitted to the PA`s Minister of Civil Affairs, Hussein al Sheikh, that the PA should desist from international moves to isolate Israel regionally and internationally – they will not succeed, and Israel is able to militarily invade and take control of the West Bank in a matter of hours. This was a threat to which the Palestinian political parties, including Hamas, did not publicly react.>>>

30. 6. 2015

Gaza-Flottille gestoppt - Ex-Präsident von Tunesien und Knessetabgeordneter an Bord – Schiff wird nach Aschdod gebracht - Sabine Brandes

Israelische Einsatzkräfte haben die jüngste Flotilla gestoppt. Drei Schiffe fuhren am Sonntag in israelische Gewässer, um die »Blockade des Gazastreifens zu brechen«, hieß es. Das schwedische Schiff »Marianne von Gothenburg« wurde von der israelischen Marine geentert. Niemand wurde dabei verletzt.

Die Soldaten übergaben an Bord Briefe des Premierministers Benjamin Netanjahu. Darin fragte der Regierungschef ironisch, warum die Aktivisten nach Gaza segeln wollen und nicht nach Syrien. »Vielleicht haben Sie sich nur vertan und wollten in eine benachbarte Gegend schippern? Dort, wo der Diktator al-Assad mit der Hilfe des iranischen Regimes jeden Tag seine eigenen Leute tötet.«

Aschdod Derzeit wird die »Marianne von Gothenburg« in den Hafen von Aschdod geschleppt. Mit an Bord waren der israelische Knessetabgeordnete Basel Ghattas (Vereinte Arabische Liste) und der ehemalige tunesische Präsident Moncef Marzouki. Ghattas hatte am Sonntag Premierminister Netanjahu und Verteidigungsminister Mosche Yaalon angerufen und sie aufgefordert, den Hafen von Gaza zu öffnen. >>>

 


facebookmeldungen:

The Palestinian Center for Human Rights (PCHR) condemns in the strongest terms the Israeli Navy's interception and seizure of the first vessel of Freedom Flotilla III taking it to Ashdod seaport in Israel. PCHR believes that this attack is aimed to impose the conspiracy of international silence towards crimes committed by Israel against the Gaza Strip's population, including the illegal closure that has been imposed for the ninth consecutive year. http://www.pchrgaza.org/portal/en/index.php…

 

Palestine ,West bank 30/6/2015,
Today a group of Palestinian activists from the West Bank brushed aside their disappointment and sadness and made replica ships to resemble the Freedom Flotilla 111, a Swedish vessel, which was due to arrive in Gaza today.

The flotilla was intercepted by the Israeli navy and stopped from breaking the 9 year blockade of the tiny enclave.
A demonstration in Ramallah City which was attended by hundreds of Palestinians protesting the capture and de...tention of the flotilla and its brave crew paraded the replica ships as a reminder of today's events. Today we witnessed the piracy of a peaceful flotilla by the rogue state of Israel in international waters. By Hamdi Aburahma

 

Hanin Zoabi - "The victim always honours the truth while the perpetrator evades it. Israel refuses to accept, discuss or even refute conclusions reached by any investigation into its actions. Instead, it begins to curse, incite and prevent UN delegations from entering the Gaza Strip. Meanwhile, we bless any serious investigation regarding what has happened and is happening in Gaza, despite the fact that we do not need a UN report to confirm to us that Israel committed war crimes against our people. We support the report despite the fact that it is not an indictment against Israel nor is it the result of legal procedures; it is a report presented by the UN Human Rights Council."

 



Presseinfo Annette Groth:
Völkerrechtswidrige Gaza-Blockade aufheben – Wiederaufbau ermöglichen

„Die Blockade des Gazastreifens muss endlich aufgehoben werden, um die Versorgung der dort lebenden Menschen wenigstens mit dem Nötigsten sicherzustellen und endlich die Einfuhr von Materialien zu ermöglichen, mit denen der im Krieg vom Sommer 2014 völlig zerstörte Gazastreifen wieder aufgebaut werden kann,“ erklärt die menschenrechtspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, Annette Groth, anlässlich der Aufbringung eines Schiffes durch die israelische Marine, das als Teil der dritten Free-Gaza-Flottille nach Gaza fahren wollte. Annette Groth:

„Dass es dieses Mal anders als 2010 zu keinen Toten und Verletzten gekommen ist, legitimiert in keinster Weise das Vorgehen des israelischen Militärs, Schiffe in internationalen Gewässern an ihrer Weiterfahrt zu hindern. Das Ziel der Solidaritätsschiffe, die verbrecherische Blockade, die seit 2007 so viel Leid über die Menschen in Gaza gebracht hat, zu durchbrechen bleibt legitim. Die Land-, Luft – und Seeblockade des kleinen Küstenstreifens ist völkerrechtswidrig und somit verstößt auch ihre »Verteidigung« oder »Durchsetzung« gegen internationales Recht.

Obwohl der letzte Krieg gegen Gaza bereits vor einem Jahr begonnen wurde, konnte so gut wie nichts wieder aufgebaut werden, weil sich die israelische Regierung bis heute weigert, die benötigten Materialien in den Gazastreifen zu lassen. Es ist skandalös, dass die internationale Gemeinschaft bislang nur einen Bruchteil der bereits im Oktober 2014 zugesagten 5,4 Milliarden US-Dollar für den Wiederaufbau bezahlt hat.“

Abschließend erklärt Annette Groth: „Heute jährt sich der Beschluss eines interfraktionellen Antrags im Deutschen Bundestag zum fünften Mal: alle fünf damals im Bundestag vertretenen Fraktionen haben am 30.06.2010 gemeinsam die Bundesregierung aufgefordert, »die Forderung der Europäischen Union nach einer sofortigen Aufhebung der Gaza-Blockade mit Nachdruck zu unterstützen«. Geschehen ist seither faktisch nichts! Anstatt sich mit Nachdruck für die sofortige Aufhebung der völkerrechtswidrigen Blockade des Gazastreifens einzusetzen, befördern deutsche Minister*innen weiter munter Rüstungsexporte nach Israel. So zuletzt die Bundesverteidigungsministerin im Mai 2015, als sie anlässlich des 50jährigen Jubiläums der Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen der BRD und Israel auch noch die Dreistigkeit besaß zu behaupten, die Übernahme eines Teils der Kosten für die vier zugesagten Kriegsschiffe stelle eine Art Wiedergutmachung für die Verbrechen des Holocausts dar. Was für eine Geschmacklosigkeit!

Ich fordere die Bundesregierung auf, endlich ihrer historischen Pflicht nachzukommen, sich für Frieden einzusetzen, anstatt weiter eine Seite aufzurüsten und der anderen gegenüber leere Versprechungen zu machen. Ein erster Schritt auf dem Weg zum Frieden muss die Einsicht der israelischen Partner*innen sein, dass Frieden nur möglich ist, wenn auch die Palästinenserinnen und Palästinenser endlich in Würde und Selbstbestimmtheit leben können.“

 


Martin Lejeune und die Gaza-Hilfsflotille - letzter Stand
- Robert Alaqqad - Martin und die Friedensaktivisten an Bord sind aktuell leider nicht mehr telefonisch erreichbar. In der militärischen Attacke auf die Mavi Marmara aus der Türkei, von 2010, konfiszierte Israel nahezu sämtliches Equipment das imstande ist Aufzeichnungen zu machen (Videokameras, Handys, Tablets etc.) und blockierte Internet- / Telefonübertragungen von und auf das Boot.

Danach veröffentlichte man ein eigenes "Video" um das Ermorden und Abschlachten der Passagiere, Friedensaktivisten, Akademiker und Politiker aus aller Welt zu rechtfertigen. In diesen Aufnahmen ist wenig zu erkennen und kein Kontext gegeben, man sieht wie Passagiere sich gegen die Soldaten die ihr Boot kapern wehren. Es ist völlig unklar was im Vorfeld oder danach geschah. Zudem wurde angeblich eine Sammlung primitiver Hieb- und Stichwaffen an Bord gefunden, inwiefern dieser Fund als angedachte Antwort auf eine Enterung durch das viertbeste Militär der Welt glaubwürdig erscheint, sei einmal dahingestellt.

Israel gab diese Aufzeichnungsgeräte nie zurück und war somit imstande das Narrativ zu kontrollieren - ein Narrativ durch das bewaffnete Soldaten die ein Schiff voller unbewaffneter Demonstranten in internationalen Gewässern attackierten, zu unschuldigen Soldaten wurden die Menschen in Notwehr töten mussten.

Es ist zu hoffen das die Organisatoren dieser Überfahrt eine Möglichkeit gefunden haben Israels funkunterdrückende Kapazitäten zu überbrücken und das diese tapferen Menschen auf ihrer gegenwärtigen Reise sicher bleiben. Wir sollte für ihre sichere Ankunft und Rückkehr beten.

Ein arabisch - israelisches Mitglied der Knesset sagte kürzlich, dass Israel die Gaza-Hilfsflotte zwar wieder stoppen könnte, diese aber trotzdem ein Erfolg sein würde. Dies könnte bedeuten das sie warnen möchte das der Staat Israel die Hilfsflotte vielleicht wieder stoppen möchte. Doch sie will auch sagen das die politisch-humanitäre Mission, allein schon durch die Flottille, damit erfolgreich war das Thema der Gaza-Blockade auch in Israel wieder auf die Tagesordnung zu setzen, dies sei bereits positiv zu werten. Insbesondere wenn offenbar geplant war das Thema der Blockade in der israelischen Politik abzusetzen.

Die arabisch-israelische Ministerin der Knesset aus dem Bericht hatte 2010 an der gestoppten Hilfsflotte ja bereits teilgenommen und ist überzeugt das die Flottille, ob sie durchkommt oder nicht, die Welt wieder daran erinnern und viele Menschen darauf aufmerksam machen wird, dass die Blockade Gazas internationalem Recht widerspricht.

Auch das der Staat Israel Menschenrechte verletzt und Kriegsverbrechen begeht, wird durch das Ereignis und die mediale Begleitung der Hilfsflotte vermutlich weit stärker auf die globale Agenda gebracht, als durch einen weiteren Bericht der irgendwo veröffentlicht wird, auch wenn man durch die sozialen Medien mit der Berichterstattung nachhelfen muss.

Aber im Hinblick darauf was es für die mutigen Mitfahrer der Flotille bedeuten könnte, das wird man sehen müssen. Hoffen wir die Ministerin hat keine Warnung mitteilen wollen, sondern als frühere Mitfahrerin tatsächlich nur betonen wollen welche Erfolge dadurch unter allen Umständen erzielt werden können und auch das sich niemand durch Israels Drohungen im Vorfeld einschüchtern liess. Quelle
 

 

PLEASE SHARE AND FOLLOW: Freedom Flotilla III, consisting of four boats, the converted fishing trawler "Marianne of Gothenburg" and the accompanying sailing vessels “Rachel”, “Vittorio” and “Juliano II”, carrying 47 people from 17 countries, has been sailing since Saturday morning (Gaza time) to challenge the blockade of 1.8 million Palestinians in the Gaza Strip. Our primary goal is to break the illegal and inhumane blockade of Gaza and to call on opening the port of Gaza, the port of Palestine to the world. ‪#‎WakeUp‬  ‪#‎FreePalestine‬   ‪#‎SOSFreedomFlotilla‬ ‪#‎FreedomFlotilla‬ ‪#‎Isail4Freedom‬
 

 

Israel seizes Gaza-bound boat in “act of piracy” - Ali Abunimah - Palestinian children take part in a rally to show support for the latest attempt to break the siege of Gaza by sea, at the Gaza City port on 28 June 2015. Israeli forces boarded and commandeered the Marianne on Monday, one of four boats that were bound for Gaza in the latest attempt to break the tight Israeli siege of the occupied territory. At around 2 am Gaza time Marianne was surrounded by three Israeli navy boats while in international waters more than 100 miles off the coast of Gaza, organizers Freedom Flotilla III said in a press release.

“After that we lost contact with the Marianne and at 05:11 am (Gaza time) the IDF [Israeli army] announced that they had ‘visited and searched’ Marianne,” the press release states. “They had captured the boat and detained all on board ‘in international waters’ as they admitted themselves. The only positive content in the IDF announcement was that they still recognize that there is a naval blockade of Gaza, despite the Netanyahu government’s recent denial that one exists.”

Organizers called the seizure of the boat and its passengers an “act of piracy.” Israel’s Haaretz reports that the boat is being towed to Usdud (Ashdod), a port in present-day Israel, where the passengers “will be interrogated before being escorted to Ben Gurion Airport and flown out of Israel.”

The 18 passengers aboard the Marianne include Basel Ghattas, a Palestinian citizen of Israel and member of the Israeli parliament, former Tunisian president Moncef Marzuki, Spanish member of the European Parliament Ana Miranda and Professor Robert Lovelace, retired chief of the Ardoch Algonquin First Nation in Canada. Many Palestinians in had eagerly awaited the flotilla, hoping that it would call international attention to the siege which Israel imposed eight years ago. >>>

 

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VIDEO - Gaza-Krieg im Menschenrechtsrat - Ermittlungen wegen Kriegsverbrechen gegen Israel und Palästinenser? - Eine Untersuchungskommission war zu dem Schluss gekommen, dass Israel und die bewaffneten Palästinensergruppen im Sommer 2014 im Gazastreifen "möglicherweise" Kriegsverbrechen begingen. Ein Teil der Unterlagen befasst sich mit dem Vorgehen des israelischen Militärs während des Angriffs auf den Gazastreifen im Sommer des vergangenen Jahres. Im siebenwöchigen Gaza-Krieg im Juli und August 2014 waren im Gazastreifen rund 2.200 Palästinenser, zumeist Zivilisten, und auf israelischer Seite 67 Soldaten und sechs Zivilisten getötet worden. Hinzu kamen massive Zerstörungen insbesondere von Wohngebieten in dem Palästinensergebiet. Das Fazit der Unabhängigen Untersuchungskommission zum Gazakrieg war für beide Konfliktparteien schmerzlich: sowohl die israelische Armee als auch die bewaffneten palästinensischen Gruppen haben während des Militäreinsatzes offenbar Kriegsverbrechen begangen und sich über internationales Kriegsecht hinweggesetzt. Die Untersuchungskommission fordert von den Konfliktparteien vor allem, die mutmaßlichen Menschenrechtsverletzungen und -verbrechen aufzuklären, die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen und die Gewaltspirale zu stoppen. >>>




Die Veranstaltung mit Miko Peled in Stuttgart am 25.06.15
Palästinakomitee Stuttgart

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Aktuelle  Nachrichten

Orange erhält Marke in Israel binnen zwei Jahren zurück

Soldiers Invade 10 Villages Near Ramallah

Soldiers Kidnap Two Children, Summon Several Palestinians, Demolish Structures

Israel to Demolish Animal Shelter near Bethlehem

Israel and Jordan Renegotiate Al Aqsa Access to Non-Muslims

VIDEO- Palestinian Home and Market Attacked by Settlers

Palestinian Kidnapped Less Than 12 Hours After His Release

EU Ambassador to Israel Rules Out Academic Boycott

Israeli Forces & Settlers Retaliate over West Bank Shooting

One Palestinian Injured, Five Kidnapped, Near Nablus

Four Israelis Injured, One Seriously, In West Bank Shooting

Israeli Settlers Attack Palestinian Cars Near Ramallah

29. 6. 2015

Israel entert Aktivisten-Schiff

Israels Marine stoppt Hilfsschiff für Gaza-Streifen

Palästinensischer Häftling beendet Hungerstreik nach 56 Tagen


Palestinian inmate ends hunger strike after striking deal

Church-run schools in Israel face 'death sentence'

Israelis Overtake, Board Siege Breaking Vessel

Report: Israel to build 30 km wall along border with Jordan

The puzzle of the Palestinian government

Kuwait urges world to protect Palestinians

Dinner at the Netanyahus: Mariah Carey, 'Zionist' boyfriend dine with Israel's PM, First Lady

Israeli forces detain 9-year-old in Jerusalem

Settlers assault Palestinian in East Jerusalem

Brasilianische Parlamentsdelegation in Palästina

Israeli occupation of Palestine must end: Activist

Israeli army holds one-week military drills near Gaza

28. 6. 2015

Palästinenser im Hungerstreik: Khader Adnan kann jederzeit sterben

 

Israel Allows Family of Hunger Striking Prisoner to Visit for First Time in 55 Days

Israel shoots four boys enjoying evening walk in Gaza

Israel shoots journalist in the face

Freedom Flotilla III en route to Gaza; military plane spotted overhead

'Juliano' Attacked On Its Way To Break The Siege On Gaza

Soldiers Kidnap A Palestinian Woman Near The Al-Aqsa Mosque

Army Kidnaps Four Children In Occupied Jerusalem, Two In Hebron

Israeli Soldiers Detain Archbishop Hanna

Israeli Forces to Demolish Homes South of Hebron

No Deal For Khader Adnan

Army Kills Palestinian Man in Jordan Valley

Israel Purchases New War Technology

VIDEO- Israeli Soldier Attempts to Arrest Palestinian, Activists Intervene

Israeli Forces Shoot Teen in Kafr Qaddum

27. 6. 2015

Anschlag bei Lyon- Israel ruft französische Juden "nach Hause"

Israel shoots four boys enjoying evening walk in Gaza

Hundreds March for Adnan at Al Aqsa

ARCHIV  >>>

 

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